Von der Garage zum Weltmarktführer: Wie WOOM den Kinderfahrradmarkt dominiert (mit Gründer Markus Ihlenfeld)

Unicorn Bakery Fabian Tausch

  • Veröffentlicht am 13.02.2026
  • Dauer: 1:16 h
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In dieser Podcast-Episode berichtet Markus Ihlenfeld, Mitgründer von woom, ausführlich über den Aufbau des Unternehmens, das sich zum Weltmarktführer im Bereich Kinderfahrräder entwickelt hat. Die Story beginnt in der Garage, wo mit 500 Fahrrädern und ohne Investoren eine Marke geschaffen wurde, die mittlerweile ein Viertel aller Kinderfahrräder in Deutschland und die Hälfte in Österreich verkauft und dabei einen Umsatz von 150 Millionen Euro erzielt. Markus schildert die schwierigen Anfänge, in denen sie über mehrere Jahre ohne Gehalt arbeiteten, Fahrräder in zusammengeschnittenen Kartons verschickten und nachts nach 12-Stunden-Tagen bei Opel in der Garage schraubten. Die Finanzierung erfolgte über Privatkredite, Crowdfunding und staatliche Verschuldung, da Banken und Investoren zunächst nicht an das Unternehmen glaubten. Ihlenfeld hebt hervor, dass Top-Line-Wachstum wichtiger war als Profitabilität und dass jeder Kunde persönlich betreut wurde, wodurch ein hoher Wiederverkaufswert der Fahrräder erzielt wurde. Die zentrale Unternehmensstrategie war, aus Sicht der Kinder zu denken und Produkte mit kleineren Griffen, leichteren Rahmen und besserer Ergonomie zu entwickeln, ergänzt durch ein Sorglos-Paket für Eltern. Persönlich erzählt Markus von seiner Reise von einem Marketingdirektor bei Opel, der seinen sicheren Job aufgab, um Vollzeit-Gründer zu werden, während seine Frau die Familie unterstützte. Er teilt seine Erfahrungen zur Finanzierungshürde und seine Ansicht, dass er weder Bachelor noch MBA studieren würde, sondern lieber direkt in Sales oder Startups einsteigen würde. Die wichtigste Erkenntnis lautet, das Ego abzulegen, einfach zu handeln und jeden einzelnen Kunden glücklich zu machen. Zum Abschluss erwähnt er das neue Startup Pop-Top, das höhenverstellbare Schreibtische für Kinder entwickelt und das erste von zehn geplanten Startups in den kommenden Jahren sein soll.

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