1 Million Euro für meinhaus.digital
Das PropTech-Startup meinhaus.digital hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 1 Million Euro abgeschlossen. Zu den Investoren zählen die L-Bank Baden-Württemberg sowie Business Angels aus Stuttgart und München. Mit dem frischen Kapital will das 2023 gegründete Unternehmen seine Plattform weiter skalieren, strategische Partnerschaften ausbauen und das Team deutlich vergrößern.
Digitale Planung für Bestandsimmobilien
meinhaus.digital entwickelt eine Plattform für die Planung von Umbau- und Sanierungsprojekten bei Bestandsimmobilien. Dabei kombiniert das Unternehmen KI-gestützte Software mit der Expertise von Architekten und Energieberatern.
Ziel ist es, Eigentümern und Käufern eine transparente Planung von Maßnahmen, Kosten und Finanzierung zu ermöglichen. Laut Aussagen des Startups deutlich günstiger und schneller als klassische Architektenleistungen. Angeblich können die Prozesse bis zu zehnmal schneller und bis zu 70 Prozent kosteneffizienter umgesetzt werden.
Milliardenmarkt mit strukturellen Herausforderungen
Der Markt für energetische Sanierung ist enorm. Laut Studien belaufen sich die jährlichen Investitionen in Deutschland auf über 70 Milliarden Euro. Gleichzeitig bleibt die Sanierungsquote hinter den Klimazielen zurück. Ein Grund: dafür, Planungsleistungen sind für viele Eigentümer zu komplex, teuer und zeitaufwendig.
Ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie sind Kooperationen mit etablierten Unternehmen. Bereits heute arbeitet meinhaus.digital mit OBI zusammen. Die Plattform verbindet dabei digitale Planung mit Produktangeboten und Umsetzungsleistungen des Baumarkts. Weitere Partnerschaften, unter anderem mit Check24, Wüstenrot und Schwäbisch Hall, stehen kurz vor dem Roll-out.
Teamwachstum geplant
Seit der Gründung ist das Team von drei auf zwölf Mitarbeitender gewachsen. Bis Ende 2026 soll es auf rund 30 Personen erweitert werden, insbesondere in den Bereichen Technologie, Vertrieb und Marketing. Parallel dazu plant das Startup, seine Kundenbasis von aktuell über 100 auf mehr als 4.000 auszubauen.
Ambitionierte Ziele bis 2027
Langfristig verfolgt meinhaus.digital ehrgeizige Wachstumspläne: Bis 2027 soll sich der Umsatz verzehnfachen. Das Unternehmen will eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung der Renovierungs- und Sanierungsplanung für private Immobilien einnehmen und damit einen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende leisten.
Trotzdem muss sich das Startup am Markt beweisen. Wenn Hauseigentümer schon die Planungsleistungen zu teuer und zu komplex empfinden, stellt sich uns direkt die Frage, wie sie dann mit den Kosten und Schwierigkeiten der eigentlichen Sanierung umgehen?

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