amberra schließt ersten Fonds über 100 Mio. Euro erfolgreich ab
Das Venturing Studio amberra hat das finale Closing seines ersten Venture-Fonds erreicht. Mit einem Zielvolumen von 100 Millionen Euro stellt die genossenschaftliche FinanzGruppe erstmals gebündeltes Innovationskapital in dieser Größenordnung bereit.
An dem Fonds beteiligen sich rund 180 Genossenschaftsbanken sowie Unternehmen der FinanzGruppe, die zusammen mehr als die Hälfte der konsolidierten Bilanzsumme der Gruppe repräsentieren. Ziel ist es, gezielt in innovative Geschäftsmodelle zu investieren und so neue Wachstumsfelder für die Banken zu erschließen.
Bereits fünf Startup-Investments seit 2024
Seit dem Start des Fonds im März 2024 hat amberra im Rahmen von Series-A-Finanzierungen bereits in fünf deutsche Startups investiert. Zum Portfolio zählen:
- Impleco (Immobilien)
- ubiMaster (Bildung)
- LillianCare (Gesundheit)
- Gardia (HealthTech)
- nuuEnergy (ClimateTech)
Weitere Beteiligungen befinden sich bereits in Vorbereitung. Insgesamt soll das Portfolio bis 2028 auf bis zu 20 Startups ausgebaut werden.
Innovationen für neue Lebenswelten
Der Fonds investiert vor allem in Geschäftsmodelle aus den vier strategischen Bereichen Wohnen, Gesundheit, Nachhaltigkeit und regionale Wirtschaft. Ziel ist es, innovative Produkte und Services zu entwickeln, von denen Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden der Genossenschaftsbanken profitieren.
Gleichzeitig sollen durch neue Lösungen zusätzliche Geschäftsfelder entstehen, die das klassische Bankgeschäft strategisch ergänzen. Bereits heute haben mehr als 300 Banken mindestens eine der ersten Lösungen im Einsatz.
Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft der FinanzGruppe. Mit dem Ansatz „Beyond Banking“ werde neben dem traditionellen Bankgeschäft eine zweite strategische Säule aufgebaut, die Banken stärker im Alltag der Menschen verankert.
Auch Björn Schmuck, Geschäftsführer von amberra, betont die strategische Bedeutung des Fonds: Nun gehe es darum, skalierbare Geschäftsmodelle gezielt auszubauen und gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken in die Fläche zu bringen.
Drei Venturing-Modelle für Innovation
Das Venturing Studio arbeitet in drei zentralen Bereichen:
- Corporate Venture Capital: Beteiligungen an Startups
- Venture Clienting: strukturierte Kooperationen mit Startups
- Venture Building: Entwicklung eigener Geschäftsmodelle gemeinsam mit Genossenschaftsbanken
Neben Investments entstehen dabei auch eigene Lösungen. Beispiele sind stroya, eine Plattform für Mieterstrom, sowie die Kooperation mit mykori, einem Startup für regionales Förder- und Spendenmanagement.
Mit dem erfolgreichen Fondsabschluss beginnt für amberra nun die nächste Phase: der systematische Aufbau eines skalierbaren Innovationsportfolios. Ziel ist es, banknahe und bankferne Services künftig stärker mit klassischen Finanzdienstleistungen zu verbinden und so die Rolle der Genossenschaftsbanken vom reinen Finanzpartner hin zum Lebensbegleiter für Kundinnen und Kunden weiterzuentwickeln.

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