Global Health

Axmed erhält 6 Millionen US-Dollar Fördermittel für Gesundheitslogistik

6 Millionen US-Dollar Förderung treiben die Digitalisierung globaler Medikamentenlieferketten voran. HealthTech-Plattform skaliert Beschaffung und Logistik für Millionen Patienten in Wachstumsmärkten.
News von Marc Nemitz Marc Nemitz · Basel, 18. Februar 2026

Das HealthTech Axmed hat eine nicht verwässernde Förderung in Höhe von 6 Millionen US-Dollar erhalten, um den Zugang zu hochwertigen und bezahlbaren Medikamenten in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen auszubauen. Die Mittel stammen von der Gates Foundation und sollen insbesondere die B2B-Beschaffungs- und Logistikplattform des Unternehmens international skalieren.

Aufbau einer skalierbaren Infrastruktur für Medikamentenversorgung

Die Förderung baut auf einer früheren Unterstützung in Höhe von 5 Millionen US-Dollar auf und unterstreicht das Vertrauen in das technologiegestützte Beschaffungsmodell des Unternehmens. Zusammen mit Kapital von Founderful Ventures hat das Unternehmen bislang insgesamt 13 Millionen US-Dollar eingeworben.

Die neuen Mittel sollen vor allem die Expansion in weiteren Märkten beschleunigen sowie Beschaffungsprogramme in verschiedenen Therapiegebieten unterstützen, darunter Familienplanung und Malariaversorgung.

Plattform bündelt Nachfrage und senkt Kosten deutlich

Seit dem Start hat das Unternehmen eine geo-agnostische Plattform für gebündelte Beschaffung und integrierte Logistik aufgebaut, die speziell auf fragmentierte Gesundheitsmärkte zugeschnitten ist.
Allein im Jahr 2025 wurden darüber mehr als 1.800 Tonnen medizinischer Güter ausgeliefert und über 4,2 Millionen Patientinnen und Patienten erreicht, ein deutlicher Anstieg gegenüber rund 750.000 im Jahr zuvor.

Durch Nachfragebündelung, transparente Preisgestaltung und koordinierte internationale Lieferketten ermöglicht die Plattform nach Unternehmensangaben Kosteneinsparungen von 30 bis 35 Prozent. Diese Effizienzgewinne erweitern die Reichweite medizinischer Versorgung und verkürzen Lieferzeiten in komplexen Märkten.

Wachstum und Marktakzeptanz

Parallel zur operativen Skalierung verzeichnete das Unternehmen ein zwölffaches Umsatzwachstum im Jahresvergleich sowie eine Wiederkaufsrate von durchschnittlich 70 Prozent – ein Indikator für nachhaltige Nachfrage und Vertrauen auf Käuferseite.

Auch Partner aus dem Gesundheitssektor sehen messbare Wirkung. Denise Tuiime Mutambi, Director of Planning and Procurement bei Joint Medical Stores, betont die Fähigkeit des Unternehmens, komplexe Lieferketten zu steuern und strategische Ansätze in konkrete Versorgungsergebnisse zu übersetzen.

Expansion in über 20 Länder bis 2026 geplant

Bis Ende 2026 will das Unternehmen in mehr als 20 Ländern aktiv sein. Mittelfristig sollen innerhalb von drei Jahren 50 Millionen Menschen erreicht werden, langfristig über 100 Millionen. Damit positioniert sich die Plattform als grundlegende Infrastruktur für die Arzneimittelbeschaffung in bislang unterversorgten Regionen.

CEO Emmanuel Akpakwu erklärte, die Finanzierung ermögliche es, ein funktionierendes Modell gezielt zu skalieren, Beschaffungssysteme zu stärken und die zuverlässige Versorgung mit qualitätsgesicherten Medikamenten sicherzustellen.


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