Berliner Startup Bounti erhält 4 Millionen Euro für KI Plattform in der operativen Wirtschaft
Das Berliner Startup Bounti hat 4 Millionen Euro frisches Kapital eingesammelt. Die Finanzierungsrunde wurde vom Venture Capital Investor Ventech angeführt. Weitere Investoren sind IBB Ventures, Robin Capital und Common Magic.
Auch mehrere Business Angels beteiligten sich an der Runde, darunter Paul Forster, Gründer von Indeed, sowie Koen Bok und Jorn van Dijk, die das Design Tool Framer gegründet haben.
Mit dem Kapital will das Unternehmen seine KI gestützte Plattform weiterentwickeln und stärker in Branchen der sogenannten physischen Wirtschaft expandieren.
Fokus auf operative Arbeit statt Bürosoftware
Während viele Anwendungen von künstlicher Intelligenz bislang auf digitale Tätigkeiten wie Schreiben, Programmieren oder Analysen ausgerichtet sind, konzentriert sich Bounti auf operative Arbeitsumgebungen.
Dazu gehören beispielsweise Gastronomie, Hotellerie oder Einzelhandel. In diesen Branchen stehen Unternehmen häufig vor Herausforderungen wie Personalmangel, hoher Fluktuation, Sprachbarrieren oder steigenden Kosten.
Plattform für operative Abläufe in Filialstrukturen
Die Plattform von Bounti richtet sich vor allem an Unternehmen mit vielen Standorten. In solchen Strukturen entstehen Probleme häufig nicht auf strategischer Ebene, sondern bei der Umsetzung im Alltag.
Die Software analysiert operative Abläufe, identifiziert Probleme und leitet daraus konkrete Maßnahmen ab. Dazu gehören etwa Schulungen für Mitarbeitende, Aufgaben zur Qualitätsverbesserung oder Hinweise auf operative Schwachstellen.
Software direkt für den Arbeitsalltag vor Ort
Nach Angaben des Unternehmens wird die Plattform direkt im operativen Alltag eingesetzt. Sie soll Informationen an Mitarbeitende dort bereitstellen, wo sie arbeiten, etwa in Filialen oder Restaurants.
Zu den Kunden zählen unter anderem LAP Coffee, BackWerk, Coffee Fellows, Peter Pane und L’Osteria.
Auch Burgermeister nutzt die Plattform im täglichen Betrieb. Laut Chief Operating Officer Leander Brune hilft die Lösung dabei, Informationen schneller an Teams weiterzugeben und interne Abläufe zu vereinfachen.
Gründer setzt auf KI für operative Prozesse
Gegründet wurde Bounti von Deniz Bayraktaroglu, der zuvor selbst in der Hotellerie gearbeitet hat. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, Software stärker auf den operativen Arbeitsalltag auszurichten.
Das System soll nicht nur Daten analysieren, sondern auch automatisch Maßnahmen auslösen, etwa Schulungen oder konkrete Aufgaben für Teams vor Ort. Mit dem frischen Kapital will das Startup seine Plattform weiter ausbauen und die Nutzung in Unternehmen mit vielen Standorten ausweiten.

Newsletter
Startups, Geschichten und Statistiken aus dem deutschen Startup-Ökosystem direkt in deinen Posteingang. Abonnieren mit 2 Klicks. Noice.
LinkedIn ConnectFYI: English edition available
Hello my friend, have you been stranded on the German edition of Startbase? At least your browser tells us, that you do not speak German - so maybe you would like to switch to the English edition instead?
FYI: Deutsche Edition verfügbar
Hallo mein Freund, du befindest dich auf der Englischen Edition der Startbase und laut deinem Browser sprichst du eigentlich auch Deutsch. Magst du die Sprache wechseln?