Duna schließt Series A über 30 Millionen Euro ab
Das deutsch-niederländische Fintech Duna hat eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von CapitalG, dem unabhängigen Wachstumskapitalfonds von Alphabet. Auch bestehende Investoren wie Index Ventures, Puzzle Ventures sowie Frank Slootman, Chairman von Snowflake, beteiligten sich erneut an der Finanzierung.
Bereits im Mai 2025 hatte Duna eine Seed-Runde über 10,7 Millionen Euro unter der Führung von Index Ventures abgeschlossen. Mit der aktuellen Series A steigt das gesamte eingeworbene Kapital des Unternehmens auf über 40 Millionen Euro.
Gründerteam mit Stripe-Erfahrung
Duna wurde 2023 von Duco van Lanschot und David Schreiber gegründet, beide ehemalige Führungskräfte bei Stripe. Van Lanschot war dort unter anderem für das Geschäft in den Benelux- und DACH-Regionen verantwortlich, während Schreiber eine der größten Geschäftseinheiten mit Fokus auf Zahlungsinfrastruktur leitete. Das Gründerteam bringt damit umfassende Erfahrung im Aufbau skalierbarer Fintech-Plattformen mit.
Digitale Vertrauensinfrastruktur für Unternehmen
Ziel von Duna ist der Aufbau einer digitalen Identitätsinfrastruktur für Unternehmen. Kern der Vision ist ein "digitaler Unternehmenspass", über den geprüfte Identitätsdaten sicher geteilt und für ein One-Click-Onboarding genutzt werden können. Langfristig soll daraus ein Netzwerk entstehen, das B2B-Geschäftsbeziehungen schneller, sicherer und global nutzbar macht.
Die KI-native Plattform wird bereits von Banken, Fintechs und Finanzinstitutionen eingesetzt. Zu den Kunden zählen unter anderem Plaid, CCV (Fiserv), Moss, Bol und die SVEA Bank.
Messbare Effizienzgewinne im Onboarding
Nach Angaben des Unternehmens erzielen Kunden mit der Plattform deutliche Effizienzsteigerungen: Die Onboarding-Zeit verkürzt sich im Durchschnitt um den Faktor 10,6, während sich die Produktivität insgesamt um das 4,8-Fache erhöht. Möglich wird dies durch die Automatisierung von Identitätsprüfungen, Unternehmensverifizierungen und Compliance-Prozessen.
KI als Antwort auf steigende Compliance-Kosten
Identitätsprüfung und regulatorische Anforderungen verursachen laut Mitgründer Duco van Lanschot heute bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten bei Banken. Manuelle Prozesse und fragmentierte Systeme erhöhen zudem das Risiko von Betrug und regulatorischen Strafen. Duna positioniert sich hier als technologische Alternative: KI-gestützte Automatisierung soll Compliance von einem Kostenfaktor zu einem Wachstumstreiber machen.
Duco und David sind die idealen Gründer, um dieses Problem zu lösen. Sie bringen tiefes Marktverständnis und die Führungsstärke mit, um eine kulturstarke, technikgetriebene Organisation aufzubauen.
Alex Nichols, General Partner bei CapitalG
Mit dem frischen Kapital plant Duna, seine Plattform für Unternehmenskunden weiter auszubauen. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der KI-Modelle, hohe Auditierbarkeit sowie die Einhaltung regulatorischer Anforderungen großer Finanzinstitutionen. Langfristiges Ziel ist eine universelle, sichere Identitätslösung für die digitale Wirtschaft – nutzbar mit nur einem Klick.

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