Emergent erreicht 100 Millionen US-Dollar ARR in nur acht Monaten
Die Vibe-Coding-Plattform Emergent hat nach eigenen Angaben in nur acht Monaten einen hochgerechneten Jahresumsatz (ARR) von 100 Millionen US-Dollar erreicht und zählt damit zu den derzeit am schnellsten wachsenden Plattformen für KI-gestützte Softwareentwicklung. Zeitgleich stellte das Unternehmen seine neue mobile Anwendung Emergent AI vor, mit der Nutzer Software direkt per Smartphone entwickeln können.
Mobiles Vibe Coding soll Softwareentwicklung demokratisieren
Die Plattform verfolgt das Ziel, technische Einstiegshürden drastisch zu senken. Statt langer Entwicklungszyklen oder hoher Kosten können Nutzer ihre Ideen per Spracheingabe formulieren, die KI setzt diese innerhalb weniger Minuten in funktionierende Anwendungen um.
Damit reagiert das Unternehmen auf strukturelle Hürden klassischer Softwareentwicklung wie Fachkräftemangel, hohe Budgets und lange Time-to-Market.
Millionen Nutzer entwickeln bereits Anwendungen
Nach Unternehmensangaben haben mehr als sechs Millionen Entwickler aus über 190 Ländern bislang über sieben Millionen Apps mit der Plattform erstellt. Diese Anwendungen unterstützen unterschiedlichste Geschäfts- und Arbeitsprozesse weltweit.
Allein im Rahmen eines Early-Access-Programms wurden bereits mehr als 10.000 mobile Apps entwickelt.
Entwicklung jederzeit und überall möglich
Mit der neuen mobilen App können Nutzer:
- Anwendungen per Sprachbefehl erstellen („Erstelle mir eine App, die …“)
- Projekte nahtlos zwischen Desktop und Smartphone weiterentwickeln
- Websites, mobile Tools oder komplette SaaS-Lösungen direkt veröffentlichen
Die Idee dahinter: Software entsteht nicht mehr nur am Arbeitsplatz, sondern genau dort, wo neue Einfälle entstehen, etwa unterwegs oder im direkten Austausch mit Kunden.
Starke Wachstumsdynamik und Investorenunterstützung
Das Umsatzwachstum beschleunigte sich zuletzt nochmals deutlich: Innerhalb eines Monats verdoppelte sich der ARR von 50 auf 100 Millionen US-Dollar.
Rückenwind erhält das Unternehmen durch eine Serie-B-Finanzierung über 70 Millionen US-Dollar. Zu den Investoren zählen unter anderem Khosla Ventures, SoftBank Vision Fund 2, Lightspeed, Prosus, Together, Y Combinator sowie der AI Futures Fund von Google. Insgesamt summiert sich die Finanzierung damit auf rund 100 Millionen US-Dollar.
Softwareentwicklung verschiebt sich zu Nicht-Technikern
CEO und Mitgründer Mukund Jha sieht darin einen grundlegenden Wandel: Immer mehr Nicht-Programmierer entwickeln und monetarisieren eigene Softwareprodukte direkt über KI-Plattformen. Die mobile Nutzung soll diesen Trend weiter verstärken und Softwareentwicklung zu einem alltäglichen Werkzeug für Gründer, KMU und Berater machen.

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