Smart Metering

Energie- und Tech-Scale-up metiundo erhält 40 Millionen Euro von Octopus Energy Generation

Smart Metering als Schlüssel für die Energiewende im Gebäudesektor. Berliner Scale-up beschleunigt Rollout intelligenter Messsysteme.
News von Marc Nemitz Marc Nemitz · Berlin, 10. Februar 2026

Das Berliner Energie- und Tech-Scale-up metiundo hat eine Finanzierung über 40 Millionen Euro aus Fonds von Octopus Energy Generation, einem der weltweit führenden Investoren für erneuerbare Energien und grüne Infrastruktur, gesichert.

Mit dem Kapital will metiundo den Rollout intelligenter Messsysteme (Smart Meter) deutlich beschleunigen und seine Softwareplattform für spartenübergreifende Lösungen in Energie und Wasser weiterentwickeln. Ziel ist es, datengetriebene Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen und die Energiewende im Gebäudesektor messbar voranzutreiben.

Warum Smart Meter jetzt zum Engpass der Energiewende werden

Der gesetzlich vorgegebene Smart-Meter-Rollout in Deutschland steht unter hohem Zeitdruck. Intelligente Messsysteme sind die Grundlage für:

  • flexible Stromtarife,
  • den effizienten Einsatz von Photovoltaik und Batteriespeichern,
  • Transparenz über Energie- und Wasserverbräuche,
  • und die Digitalisierung von Gebäuden.

Doch der Rollout kommt nur schleppend voran. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber wie metiundo gelten als entscheidender Hebel, um Geschwindigkeit und Qualität in den Markt zu bringen.

Smart Metering as a Service – alles aus einer Hand

metiundo bietet "Smart Metering as a Service" und deckt nahezu die gesamte Wertschöpfungskette intelligenter Messsysteme inhouse ab:

  • Planung und Installation,
  • Betrieb und Wartung,
  • Marktkommunikation,
  • sowie softwareseitige Integration und Datenverarbeitung.

Der Unterschied ist, metiundo denkt Energie und Wasser gemeinsam. Durch die Integration spartenübergreifender Messdaten entsteht erstmals ein ganzheitliches Bild der Verbräuche einer Immobilie. Damit können Verbrauch, Erzeugung und Speicherung sinnvoll zusammengedacht werden.

Bis heute hat metiundo bereits über 21.000 intelligente Zähler installiert und sich als unabhängiger, wettbewerblicher Messstellenbetreiber etabliert.

Mehr Installationen, mehr Software, mehr Tempo

Die 40-Millionen-Euro-Finanzierung fließt vor allem in:

  • den beschleunigten Rollout intelligenter Messsysteme,
  • den Ausbau der eigenen Softwareplattform,
  • sowie den Aufbau zusätzlicher Installations- und Montageteams.

"Der Markt ist gerade deshalb so dynamisch, weil wettbewerbliche Messstellenbetreiber die Umsetzung vorantreiben", sagt Dennis Nasrun, Co-Founder und CEO von metiundo. "Von Anfang an haben wir konsequent in unsere eigene Software investiert. Mit der neuen Finanzierung gehen wir jetzt entschlossen in die weitere Skalierung: mehr Installationen, höhere Qualität und noch mehr Geschwindigkeit.

Octopus Energy Generation setzt auf integriertes Metering

Auch auf Investorenseite steht der strategische Ansatz im Fokus.

Wenn Lösungen wie die von metiundo skaliert werden, können Haushalte und Unternehmen grüner werden und Kosten senken – etwa durch die optimierte Nutzung von Photovoltaik und Batteriespeichern.

Alex Brierley, Co-Head des Fondsmanagement-Geschäfts von Octopus Energy Generation

"Der Gebäude- und Wärmesektor ist für rund 30 Prozent der energiebezogenen Emissionen in Deutschland verantwortlich. Gleichzeitig entwickelt sich die Messstellenbranche rasant weiter." Die Finanzierung ist damit nicht nur ein Wachstumsschritt für metiundo, sondern auch ein klarer Infrastruktur-Case für die Energiewende im Gebäudebestand.

integrierte Smart-Meter-Netzwerke voraus

metiundo plant, gezielt neue Fachkräfte einzustellen, insbesondere in:

  • Softwareentwicklung,
  • Installation,
  • Betrieb intelligenter Messsysteme.

Langfristiges Ziel ist der Aufbau integrierter Smart-Meter-Netzwerke über mehrere Liegenschaften hinweg, um datenbasierte Zusatzlösungen für Wohnungswirtschaft, Unternehmen und Energieversorger zu ermöglichen.


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