Neuer Kooperationspartner für Bean United

Das Geschäft mit dem sozialen Bürokaffee von Bean United ist zu Zeiten des Home Office vor neue Herausforderungen gestellt. Jetzt gibt es einen neuen Kooperationspartner, der durch die Erlöse unterstützt wird: die Programmierschule ReDi, die Geflüchtete unterstützt.

Drei Tassen Kaffee trinken die Deutschen täglich im Büro – am liebsten während des Arbeitens, nicht in den Pausen. Das Start-up Bean United lebt von diesem Konsum: Es verkauft Kaffee an die Büros von Firmen wie Adobe oder SalesForce. Das Besondere an diesem Kaffee ist, dass mit jedem Kilo verkauftem Kaffee zehn Mahlzeiten in Burundi finanziert werden. Partner ist die Welthungerhilfe, an die Bean United 2,50 Euro pro Kilogramm spendet. Jetzt hat Bean United einen neuen Partner hinzugewonnen: die ReDi School of Digital Integration, eine gemeinnützige Programmierschule, die sich an Geflüchtete richtet. Diese bekommen Mentoren an die Seite gestellt und werden mit technischen Geräten ausgestattet. Standorte sind bisher Berlin, Düsseldorf und München, das Angebot gibt es aber auch online.

Bean United will nicht nur an die Programmierschule, sondern auch explizit einen Teil seiner Einnahmen an das „Digital Women Program“ der ReDi School geben. „Die Redi School ist als Social Business ein absoluter Überflieger im IT- und Tech-Sektor, mit Dutzenden von Topunternehmen als Partner und Kunden“, zitiert das Handelsblatt einen der Gründer, Thomas Greulich.

Bean Units sozialen Kaffee gibt es seit 2018 und die Kunden sind treu, dennoch ist die Zeit des Home-Office eine der schwersten für das Start-up. Die Erlöse brachen um ein Zehntel ein und das Jahresziel von einer halben Million finanzierter Mahlzeiten in Burundi scheiterte. Aktuell sind es 200.000. „Vor der Krise standen wir mit zahlreichen Großunternehmen, insbesondere Airlines, Hotels und Autobauern, in Verhandlungen“, sagt Thomas Greulich. Doch alle Verhandlungen scheiterten eigenen Angaben zufolge.

Mit dem neuen Partner wird ein neuer Anreiz geschaffen, den Kaffee für kommende Zeiten bei Bean United schon jetzt zu bestellen. ReDi rechnet damit, dass durch ein Unternehmen, in dem 3000 Menschen arbeiten, zehn Frauen ein Jahr lang die Unterstützung der Schule erhalten könnten. Zusammen wollen die Schule und Bean United 100 IT-Ausbildungsplätze für Frauen ermöglichen. Das Start-up glaubt an sein Konzept des sozialen Kaffees: „Wir sind attraktiv für Firmen, die etwas für ihre Mitarbeiter tun wollen und für eine bessere Welt“, sagt Greulich. 


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Startup 2018 Oberhaching Bean United Social Business für Kaffeeprodukte. Herstellung und Vertrieb des Kaffees in Verbindung mit Spenden an die Welthungerhilfe.

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