KI

PENEMUE sammelt 1,7 Millionen Euro für KI gegen digitale Gewalt ein

Freiburger Startup bekämpft digitale Gewalt mit erklärbarer KI. Von Bundesliga bis Politik. PENEMUE skaliert TrustTech-Plattform.
News von Marc Nemitz Marc Nemitz · Freiburg, 02. April 2026

Das Freiburger Startup PENEMUE hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von über 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine KI-Technologie weiterentwickeln und seine Mission vorantreiben: sichere digitale Kommunikation weltweit.

KI zur Bekämpfung von Hass und Desinformation

PENEMUE entwickelt Lösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz, um digitale Gewalt, Online-Hass und kommunikationsbasierte Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Die Zahl der Betroffenen von digitaler Gewalt wächst stetig, dabei sind nicht allein die betroffenen Personen Opfer, sondern alle, die mitlesen: die Fans, die Communities, der Nachwuchs.

Sara Egetemeyr, Co-Founderin und Geschäftsführerin PENEMUE

Ein zentraler Fokus liegt dabei auf dem Kontextverständnis sowie auf Transparenz und Erklärbarkeit der eingesetzten Modelle. Ziel ist es, nicht nur Inhalte zu identifizieren, sondern auch deren Bedeutung im jeweiligen Kommunikationszusammenhang korrekt einzuordnen.

Gegründet wurde das Unternehmen von Jonas Navid Mehrabanian Al-Nemri, Sara Egetemeyr und Marlon Lückert.

Breites Einsatzfeld von Sport bis Politik

Die Technologie von PENEMUE kommt bereits in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Zu den Kunden zählen unter anderem Clubs der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga, Akteure aus der Bundespolitik, Unternehmen, Medienhäuser sowie Künstler und Influencer in Deutschland und Europa.

Darüber hinaus arbeitet das Startup mit Staatsanwaltschaften, Polizeibehörden und offiziellen Meldestellen zusammen, um digitale Straftaten konsequenter zu verfolgen und präventive Maßnahmen zu stärken.

Wachsende gesellschaftliche Relevanz

Die Gründer sehen in digitaler Gewalt ein zunehmendes gesellschaftliches Problem. Neben direkt Betroffenen seien auch Communities und öffentliche Diskurse betroffen. Digitale Hasskampagnen könnten nicht nur Einzelpersonen schädigen, sondern auch gesellschaftliche Spaltungen verstärken und politische Prozesse beeinflussen.

Ausbau von Technologie und Partnerschaften geplant

Mit dem neuen Kapital plant PENEMUE, seine KI-Systeme weiter zu skalieren und neue Partnerschaften in Europa und darüber hinaus aufzubauen. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen weiter intensiviert werden. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, digitale Kommunikationsräume sicherer und respektvoller zu gestalten.


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