Saltz sammelt 20 Mio. Euro ein
Das FoodTech-Startup Saltz hat eine Series-A-Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro abgeschlossen. Das Startup entwickelt einen digitalen Marktplatz, der Restaurants direkt mit Lebensmittelproduzenten und Lieferanten verbindet.
Mit dem frischen Kapital will das Startup seine Expansion in Europa beschleunigen, die technologische Plattform weiter ausbauen und das Team bis Ende 2026 um mehr als 100 Mitarbeitende vergrößern. Ziel ist es, den internationalen Lebensmittelhandel für Gastronomiebetriebe digital und effizient zu organisieren.
Plattform verbindet Köche und Lieferanten in 20 Ländern
Saltz bietet eine zentrale Plattform, über die Köche und verifizierte Lieferanten miteinander handeln können. Die Lösung bündelt Produktkataloge, Zahlungsabwicklung und Logistik in einer einzigen Benutzeroberfläche und ermöglicht damit grenzüberschreitende Bestellungen innerhalb Europas.
Nach Angaben des Unternehmens sind Restaurants häufig weiterhin auf mehrere Distributoren angewiesen, während Bestellungen über manuelle Prozesse abgewickelt werden. Gleichzeitig haben viele Lieferanten Schwierigkeiten, neue Kunden zu erreichen oder zusätzliche Services wie Finanzierung oder Logistik anzubieten.
Saltz will diese Fragmentierung durch einen transparenten digitalen Marktplatz ersetzen.
Investoren setzen auf Digitalisierung der Lebensmittel-Lieferketten
An der Finanzierungsrunde beteiligten sich mehrere internationale Investoren, darunter die European Bank for Reconstruction and Development, Inovo, Lifeline Ventures sowie Change Ventures.
Darüber hinaus investierten mehrere bekannte Gründer und Angel-Investoren, darunter Mantas Mikuckas, Mitgründer von Vinted, sowie Miki Kuusi, Gründer des Lieferdienstes Wolt. Auch Führungskräfte des E-Commerce-Unternehmens Shopify beteiligten sich an der Runde.
Erfahrung aus dem E-Commerce
Das Gründungsteam bringt umfassende Erfahrung im Aufbau digitaler Marktplätze mit. Mehrere Teammitglieder arbeiteten zuvor an globalen Handelsplattformen bei Oberlo und Shopify.
Als wir uns die Lebensmitteldistribution angesehen haben, waren wir überrascht, wie wenig Infrastruktur es für direkte grenzüberschreitende Transaktionen gibt.
Andrius Slimas, Mitgründer von Saltz
Mitgründer Andrius Slimas erklärt, dass das Team beim Blick auf den Lebensmitteldistributionsmarkt überrascht gewesen sei, wie stark dieser noch von manuellen Abläufen geprägt ist. Zwischenhändler, unklare Preisstrukturen und zeitaufwendige Bestellprozesse führten häufig zu ineffizienten Lieferketten und geringeren Margen für Restaurants.
Saltz will daher eine Infrastruktur schaffen, über die professionelle Küchen und Produzenten europaweit direkt miteinander handeln können.
Expansion und starkes Teamwachstum geplant
Mit der neuen Finanzierung plant das Startup, seine Aktivitäten in weitere europäische Märkte auszudehnen, zusätzliche Lieferanten auf die Plattform zu bringen und das Team insbesondere in den Bereichen Engineering, Produktentwicklung, Vertrieb und Operations auszubauen.
Langfristig verfolgt Saltz das Ziel, eine zentrale Infrastruktur für den internationalen Lebensmittelhandel im Gastronomiebereich aufzubauen und den Einkauf für Restaurants deutlich transparenter und effizienter zu gestalten.

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