Series-A-Finanzierung für Secfix
Das Münchner Cybersecurity-Startup Secfix hat eine überzeichnete Series-A-Finanzierungsrunde über 12 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Alstin Capital, beteiligt sind zudem Bayern Kapital sowie neosfer, der Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe.
Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Expansion in Europa beschleunigen und seine KI-nativen Sicherheits- und Compliance-Funktionen weiter ausbauen.
Vom GRC-Tool zur End-to-End-Plattform
Secfix startete ursprünglich mit der Automatisierung klassischer Governance-, Risk- und Compliance-Prozesse (GRC). Ziel war es, zeitaufwendige und stark manuelle Zertifizierungen zu vereinfachen. Ein Bereich, in dem Unternehmen bislang oft bis zu 18 Monate für Standards wie ISO 27001 benötigten und dadurch Wachstum sowie Vertragsabschlüsse verzögerten.
Unsere Vision ist es, Secfix als führende End-to-End Security-Compliance-Plattform Europas zu etablieren, die Unternehmen von der ersten ISO-27001-Zertifizierung an durch ihre gesamte Security- und Compliance-Reise begleitet.
Fabiola Munguia, CEO und Co-Founder von Secfix
Heute positioniert sich Secfix als ganzheitliche Plattform, die Compliance-Automatisierung mit kontinuierlichem Monitoring und einem "CISO-as-a-Service"-Ansatz kombiniert. Unternehmen erhalten damit nicht nur Software, sondern auch strukturierte Sicherheitsführung und operative Unterstützung.
Automatisierung komplexer regulatorischer Anforderungen
Die Plattform deckt eine Vielzahl regulatorischer Rahmenwerke ab, darunter ISO 27001, GDPR, SOC 2, NIS2 oder den EU AI Act. KI-gestützte Workflows automatisieren Aufgaben wie:
- Risiko- und Gap-Analysen
- Policy-Management und Audits
- Incident- und Access-Management
- Cloud-Security-Scans und Penetrationstests
- Sicherheits-Reporting und Dokumentation
Damit sollen insbesondere KMU und Mid-Market-Unternehmen in die Lage versetzt werden, Compliance ohne große interne Security-Abteilungen umzusetzen.
Messbarer Effekt bei europäischen Unternehmen
Secfix betreut bereits mehrere Hundert Kunden in mehr als 15 europäischen Ländern, darunter Unternehmen wie WorkMotion. Laut Unternehmen können Kunden ihre Zertifizierungsdauer um bis zu 90 Prozent reduzieren und Audit-Erfolgsquoten von 100 Prozent erreichen.
Rückenwind durch steigenden Regulierungsdruck
Mit neuen europäischen Vorgaben wie DORA, NIS2 und dem EU AI Act wächst der Bedarf an strukturierten Sicherheits- und Compliance-Prozessen deutlich. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, regulatorische Anforderungen parallel zu Skalierung und Internationalisierung umzusetzen.
Mit NIS2, DORA und dem EU AI Act kommt auf Unternehmen eine Compliance-Welle zu, die viele unterschätzen. Secfix hat die Infrastruktur gebaut, um diese Komplexität zu managen
Andreas Schenk, Partner bei Alstin Capital
Secfix sieht sich hier als infrastrukturelle Lösung: eine Plattform, die Compliance von einem projektbasierten Aufwand zu einem kontinuierlichen, skalierbaren Prozess transformiert.
Europäische Expansion voraus
Die Finanzierung soll vor allem dazu dienen,
- die Marktposition im DACH-Raum weiter auszubauen,
- zusätzliche europäische Märkte zu erschließen,
- KI-Automatisierung entlang des gesamten Compliance-Lebenszyklus zu vertiefen,
- sowie das CISO-as-a-Service-Modell stärker zu skalieren.
Damit will sich Secfix langfristig als einer der zentralen Anbieter für Security-Compliance-Infrastruktur in Europa etablieren.

Newsletter
Startups, Geschichten und Statistiken aus dem deutschen Startup-Ökosystem direkt in deinen Posteingang. Abonnieren mit 2 Klicks. Noice.
LinkedIn ConnectFYI: English edition available
Hello my friend, have you been stranded on the German edition of Startbase? At least your browser tells us, that you do not speak German - so maybe you would like to switch to the English edition instead?
FYI: Deutsche Edition verfügbar
Hallo mein Freund, du befindest dich auf der Englischen Edition der Startbase und laut deinem Browser sprichst du eigentlich auch Deutsch. Magst du die Sprache wechseln?