Wie Start-ups Krisen überstehen – mit und ohne Hilfe

Frühjahr 2021: Ganz Start-up-Deutschland ist im Spac-Fieber, wir bei Startbase ja zugegebenermaßen auch. Aber ein aufrechtes Unternehmen widersetzt sich dem Trend. Der Modehändler About You möchte an die Börse, und das auf ganz klassischem Wege. Bereits Ende vergangene Woche sickerte durch, dass die Gründer erste Schritte eingeleitet hatten. Und diese Woche zeigte sich dann auch, warum: Die Firma blickt auf ein hervorragendes Jahr 2020 zurück, erstmals machten die Hamburger über eine Milliarde Euro Umsatz, im vierten Quartal waren sie sogar profitabel. Das könnte ein erfolgreiches Börsendebüt werden.

Der E-Commerce boomt also auch in der Krise, andere Branchen aber leiden gewaltig. So etwa die Co-Working-Industrie: Unicorn Workspaces, ein Anbieter mit fast 20 Immobilien, drohte von der Pandemie völlig überrollt zu werden. Doch mit einiger Kreativität konnte CEO Florian Kosak seine Firma wieder in ruhigeres Fahrwasser lenken. Welche Maßnahmen er ergriffen hat und was ein Corona-Testzentrum damit zu tun hat, verriet er uns diese Woche im Gespräch.

Manche Unternehmen in Schieflage ziehen sich eben am eigenen Schopf wieder aus dem Krisensumpf. Andere können aber Hilfe gebrauchen. Denen will nun Finanzgeek zur Seite springen. Die Gründer Frank Horvath und Werner König versprechen, dass ihre App frühzeitig anhand gewisser Kennzahlen erkennt, wenn ein Unternehmen in Schwierigkeiten gerät. Künstliche Intelligenz soll dabei helfen. Wie das genau funktioniert und was die Finanzgeek-App noch so kann, darüber haben wir mit Gründer Horvath gesprochen.

Zum Abschluss aber noch einmal raus aus der Krisenthematik und rein in einen spannenden Wachstumsmarkt. Bei Identifizierungsverfahren im Internet hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jüngst den Einsatz von KI erlaubt. Eine große Chance für Anbieter, die solche Lösungen bereits im Angebot haben oder damit in den Startlöchern stehen. Mit IDNow und der Solarisbank (die übrigens auch über einen Spac-Börsengang nachdenkt) sind deutsche Fintech-Größen dabei.

Was sonst noch wichtig war

  • Selten wurde eine Idee bei „Die Höhle der Löwen” mit dermaßen viel Häme übergossen wie Pinky. Die zwei Gründer bewarben in der Fernsehsendung einen Menstruationshandschuh, mit dem Tampons „hygienischer” entsorgt werden sollen. Ihr Pitch stieß gerade bei Frauen auf wenig, sagen wir mal, Gegenliebe.
  • #Exklusiv bei Startbase gab es diese Woche die Nachricht, dass der VC-Arm des Freistaates Bayern Geld in das SaaS-Start-up Ryte steckt. Mit dem Angebot des Unternehmens können Gründer ihre Webseiten von Fehlern befreien. Ein spannendes Projekt in Söder-Country.
  • Die Drohnenfirma Wingcopter will unterdessen „Big in Japan” werden. Die Hessen kooperieren mit der dort beheimateten Fluglinie ANA, um in Japan einen Drohnenlieferservice aufzubauen.

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Nun aber genug der Worte – viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Dein Startbase-Team


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