Depotcharge
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Über Depotcharge
Depotcharge positioniert sich als Europas führender Marktplatz für das Laden von Elektro-Lkw am Depot. Das Unternehmen verfolgt einen Plattformansatz und bringt Depotbetreiber mit elektrischen Flotten zusammen. So sollen ungenutzte oder zeitweise verfügbare Ladeinfrastrukturen wirtschaftlich genutzt und gleichzeitig zusätzliche Lademöglichkeiten für den Schwerlastverkehr geschaffen werden.
Das Angebot basiert auf einem Win-win-Modell: Depotbetreiber erschließen eine zusätzliche Einnahmequelle und erhöhen die Auslastung ihrer Ladepunkte, während Flottenbetreiber auf ein größeres Ladenetzwerk zugreifen und von potenziell niedrigeren Kosten profitieren. Die Plattform soll sich dabei in bestehende Abläufe integrieren und das Laden am eigenen Depot, bei Kunden oder bei Partnerunternehmen ermöglichen.
Nach den Angaben auf der Website sind unter anderem DPD, DS Card + Drive, G. Leclerc, Gebrüder Weiss, Hölkemeier, N-Sped, Repower, Roll, Stöhr und Voigt registriert. Insgesamt nennt Depotcharge mehr als 150 Unternehmen, über 180 Ladeorte für E-Lkw und mehr als 500 E-Lkw im Netzwerk.
Das Unternehmen wird von Joscha Specks im Bereich Commercial & Venture Build sowie Julius Wilhelm im Bereich Product & Technology geführt. Darüber hinaus kündigte Depotcharge Marc Clausing als Chief Commercial Officer an, der ab September 2026 die kommerzielle Expansion und das weitere Wachstum in Europa verantworten soll. Die Plattform wird außerdem als Grundlage für regionale und branchenspezifische Lösungen genutzt, darunter ASTAG Charge in der Schweiz.
Über das Produkt
Depotcharge ist ein europaweiter Marktplatz für das Laden elektrischer Lkw am Depot. Die Plattform verbindet Betreiber von Depots und Ladeinfrastruktur mit Flottenbetreibern und ermöglicht es, vorhandene Ladekapazitäten gemeinschaftlich zu nutzen.
Depotbetreiber können ihre Ladepunkte in das Netzwerk integrieren, Zugangsregeln, Preise und Verfügbarkeiten selbst festlegen und die Nutzung zentral überwachen. Die Plattform übernimmt die automatisierte Abrechnung und Administration. Depotcharge ist herstellerunabhängig und funktioniert mit gängigen OCPP-kompatiblen Ladestationen. Laut Anbieter können Betreiber pro Ladepunkt jährlich bis zu 50.000 Euro zusätzliche Einnahmen erzielen und ihre Umsätze durch eine höhere Auslastung deutlich steigern.
Flottenbetreiber erhalten Zugang zu Ladepunkten anderer Unternehmen im europaweiten Netzwerk. Sie können verfügbare Ladepunkte entlang ihrer Routen finden und Ladestopps planen. Der Zugang erfolgt per RFID-Karte; die Ladevorgänge werden in einer konsolidierten monatlichen Rechnung zusammengefasst. Dadurch sollen Flotten bis zu 50 Prozent ihrer Ladekosten senken, ihre Tourenplanung flexibler gestalten und Reichweitenrisiken reduzieren.
Depotcharge richtet sich an Unternehmen, die ihre elektrische Lkw-Flotte wirtschaftlich betreiben oder bestehende Ladeinfrastruktur besser auslasten möchten. Auf der Plattform sind nach eigenen Angaben mehr als 150 Unternehmen, über 180 Ladestandorte für E-Lkw und mehr als 500 E-Lkw registriert.
Über das Team
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