Freeshard
- IT und Kommunikation
- Pre-Seed-Phase
- SaaS
- B2C
- 2023
-
1-10 Mitarbeiter
- Existiert
- Munich, DE
- Login required
- Good For Business UG (haftungsbeschränkt)
Über Freeshard
Freeshard begann um 2018 als Projekt namens Portal, zum Ende des Studiums von Gründer Max von Tettenborn. Die Wurzeln liegen in seiner Bachelorarbeit über die Auflösung menschenlesbarer Adressen in einem Web of Trust und in der Zeit nach den Snowden-Enthüllungen, mit der Frage, wem die eigenen Daten eigentlich gehören.
Die Antwort von Portal und heute Freeshard ist ein eigener Server für jede Person. Gute selbst gehostete Software gibt es für fast alles, von der Fotoverwaltung bis zum Passwortmanager. Was fehlt, ist der Betrieb: Einrichtung, Updates, Backups und Sicherheit überfordern die meisten. Genau das übernimmt Freeshard.
2023 wurde dafür die Good For Business UG (haftungsbeschränkt) in München gegründet, im April 2025 folgte die Umbenennung von Portal in Freeshard. Das Unternehmen arbeitet heute zu zweit und ohne Fremdkapital.
Die Mission: Ein persönlicher Server soll so selbstverständlich werden wie ein E-Mail-Konto, für alle und nicht nur für technikaffine Menschen. Digitale Souveränität ohne Technikstress.
Über das Produkt
Freeshard bietet persönliche Cloud-Server, genannt Shards, in einem EU-Rechenzentrum an und übernimmt ihren Betrieb vollständig. Das ist der Mittelweg zwischen einem Platz auf der Plattform eines anderen und einem eigenen Server zu Hause: eine eigene Maschine und eigene Daten, ohne selbst Administration machen zu müssen.
Apps lassen sich im Browser mit einem Klick installieren: Fotoverwaltung (Immich), Dokumentenarchiv mit Texterkennung (Paperless-ngx), Passwortmanager (Vaultwarden), Dateiaustausch, Notizen, Haushaltsbuch, Rezepte, Hörbücher und mehr. Die Apps kosten nichts extra, berechnet wird nur der Shard. Updates, Backups und Sicherheit laufen im Hintergrund, inaktive Apps werden automatisch gestoppt.
Ein Shard ist eine Identität und ein Ort für alles: keine Account-Silos, kein Sync, ein echtes Dateisystem statt App-Schubladen. Der komplette Shard lässt sich samt Daten und Einstellungen exportieren und auf anderer Hardware oder bei einem anderen Anbieter weiterbetreiben; der Quellcode der Plattform ist öffentlich einsehbar, und Selbst-Hosten ist von der Lizenz ausdrücklich erlaubt.
Hinter Freeshard steht die Good For Business UG, ein Zwei-Personen-Unternehmen aus München. Shards laufen auf IONOS-Servern in Berlin, Backups liegen aktuell bei Azure Blob Storage in der EU, clientseitig verschlüsselt. Die Preise beginnen bei 11,96 €/Monat inkl. MwSt., der 24-Stunden-Test braucht keine Zahlungsdaten.
Über das Team
Bist du Teil dieses Teams?Hinter Freeshard steht ein Team aus zwei Personen, das vollständig remote arbeitet.
Max von Tettenborn, Gründer und Geschäftsführer, verantwortet Produkt und Softwareentwicklung. Er kam über die Computergrafik zur Informatik, hat einen Master in Informatik der TU München und rund zehn Jahre Berufserfahrung in der Softwareentwicklung. Die Snowden-Enthüllungen 2013 erlebte er am Lehrstuhl für Netzwerkforschung der TUM; Privatsphäre, digitale Identität und Vertrauen im Netz sind seitdem sein Thema.
Dr. Aaron Gryzia promovierte in Physik und ist seit 2025 Teil des Teams. Er verantwortet Förderung, Business Development und Verwaltung und bringt sich in Produkt und Architektur ein. Er bringt Erfahrung als Product Owner und Projektleiter in Konzernen und im Umfeld von Bundesbehörden mit, unter anderem in skalierter agiler Entwicklung, dazu als Leiter Forschung und Entwicklung eines Robotik-Startups, als Konsortialführer bei Förderprojekten des Bundes und als zertifizierter ISO-27001-Lead-Implementer.
Warum dieses Team: Freeshard verkauft Vertrauen in einen Server, den jemand anderes betreibt. Dafür braucht es technische Tiefe im Betrieb und echte Erfahrung mit Informationssicherheit und Compliance; beides ist im Team vorhanden. Klein ist das Team mit Absicht: Entwicklung, Support und Betrieb laufen weitgehend über KI-Agenten, deren Arbeit von Menschen geprüft und freigegeben wird. Das hält die Kosten niedrig genug, um ohne Fremdkapital nachhaltig zu wachsen.
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