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Ground A

Entwickelt mobile, KI-gestützte Laser-Abwehrsysteme, die Drohnen präzise erkennen, verfolgen und ohne Munition neutralisieren – unabhängig von fester Infrastruktur und mit menschlicher Kontrolle.
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Über Ground A

Ground A GmbH entwickelt und fertigt in Deutschland laserbasierte Systeme zur Abwehr von Drohnen. Das Unternehmen konzentriert sich auf mobile, skalierbare und präzise Lösungen für den Schutz vor modernen Drohnenbedrohungen.

Mit dem GA 1000 adressiert Ground A eine Sicherheitslücke, die nach Einschätzung des Unternehmens durch die zunehmende Verbreitung kostengünstiger Drohnen entstanden ist. Flughäfen, Energieanlagen, Häfen, Rechenzentren, militärische Einrichtungen und öffentliche Veranstaltungen können durch Drohnen gestört oder gefährdet werden, während herkömmliche Abwehrsysteme häufig kostenintensiv, statisch oder zu langsam für eine flächendeckende Reaktion sind.

Die Technologie verbindet Radar, Sensorfusion, Computer Vision, künstliche Intelligenz und Hochenergielaser in einem mobilen Gesamtsystem. Der Ansatz soll eine präzise Drohnenabwehr mit niedrigen Kosten pro Einsatz ermöglichen und zugleich den Betrieb an Orten erlauben, an denen keine feste Energie- oder Infrastruktur vorhanden ist.

Ground A richtet sich mit seiner Lösung an militärische und sicherheitsrelevante Anwender sowie Betreiber kritischer Infrastruktur. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben von europäischen Investoren unterstützt und bietet Interessenten Demonstrationen des GA 1000 an.

Über das Produkt

Das zentrale Produkt ist das GA 1000, ein mobiles, KI-gestütztes Counter-UAS-System zur Abwehr kleiner und agiler Drohnen. Es kombiniert Radar, multisensorische Datenfusion, Computer Vision und proprietäre KI mit einem Hochenergielaser in einer integrierten Plattform.

Das System erkennt, klassifiziert und verfolgt Drohnen automatisch in Echtzeit. Ein schnelles Pan-Tilt-System trägt den Hochenergielaser sowie elektrooptische und infrarote Sensoren und ermöglicht eine 360-Grad-Überwachung. Auch schnelle und ausweichende FPV-Drohnen sollen so zuverlässig verfolgt und innerhalb von Sekunden präzise neutralisiert werden können – ohne den Einsatz von Munition und zu geringen Kosten pro Einsatz.

Der GA 1000 ist auf einem mobilen System im Format einer Europalette aufgebaut und kann unabhängig von fester Infrastruktur betrieben werden. Tragbare, stapelbare und robuste Energiemodule versorgen das System mit Energie. Die Module können von vier Personen transportiert, im Feld ausgetauscht und wieder aufgeladen werden. Dadurch eignet sich die Lösung für abgelegene Standorte, Fahrzeuge sowie den Einsatz neben kritischer Infrastruktur.

Die Überwachung und Zielverfolgung werden durch KI automatisiert; die finale Entscheidung über den Einsatz bleibt jedoch stets beim Bediener. Das System ist für militärische Anwendungen, kritische Infrastrukturen wie Flughäfen, Kraftwerke, Häfen und Rechenzentren sowie für den öffentlichen Schutz bei Großveranstaltungen und an nationalen Grenzen vorgesehen. Es kann in bestehende Luftverteidigungs- und Führungsstrukturen integriert werden und ist laut Anbieter zum Kauf oder als Defence-as-a-Service verfügbar.

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