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Skylance

Deutsches Defence-Tech-Unternehmen für kosteneffiziente kinetische Abfangsysteme zur Drohnenabwehr, die dank passiver Laserführung, CO₂-Gefechtskopf und NATO-kompatibler C2-Integration auch gegen Schwärme ein wirtschaftliches Verteidigungsverhäl...
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Über Skylance

Skylance GmbH ist ein in Deutschland entwickeltes Defence-Tech-Unternehmen, das Lösungen für die Abwehr moderner asymmetrischer Bedrohungen aus der Luft entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf kosteneffizienten kinetischen Abfangsystemen für die letzte Verteidigungsschicht und insbesondere auf dem Schutz kritischer Infrastruktur sowie von Truppen gegen Drohnen und Schwärme.

Das Unternehmen adressiert eine wirtschaftliche Herausforderung der modernen Luftverteidigung: Angreifer können FPV-Drohnen für etwa 500 US-Dollar einsetzen, während konventionelle Abfangflugkörper pro Schuss zwischen 40.000 und 450.000 US-Dollar kosten können. Diese Kostenasymmetrie erschwert eine nachhaltige Verteidigung gegen größere Angriffswellen. Skylance positioniert DroneHammer als Ansatz, um dieses Verhältnis deutlich zu verbessern.

Das Führungsteam verbindet operative und wissenschaftliche Erfahrung. CEO Philipp Bohne verfügt über elf Jahre Erfahrung bei der deutschen Marine und bringt operative Erfahrung aus Bedrohungsszenarien ein. CTO Dr. Tobias de Taillez ist promovierter Physiker und auf künstliche Intelligenz sowie autonome Systeme spezialisiert.

Die technische Entwicklung wird von einem spezialisierten Deep-Tech-Team getragen, das Kompetenzen in Aerodynamik, Führungssoftware und mechanischer Integration vereint. Der Fokus liegt auf schneller Prototypenentwicklung sowie auf der Vorbereitung einer zertifizierten Serienproduktion. Die Systeme werden nach Angaben des Unternehmens an NATO-Standards ausgerichtet und sollen sich in bestehende Command-and-Control-Strukturen integrieren lassen.

Skylance berichtet von validiertem Interesse seitens der deutschen Streitkräfte. Das Unternehmen bietet damit eine auf moderne, elektronische und autonome Luftbedrohungen ausgerichtete Verteidigungstechnologie, die hohe Reaktionsgeschwindigkeit, geringe Kollateralschäden und eine verbesserte Kostenstruktur miteinander verbinden soll.

Über das Produkt

Das zentrale Produkt ist DroneHammer, ein kosteneffizienter kinetischer Abfangflugkörper für die letzte Verteidigungsschicht gegen niedrigpreisige FPV-Drohnen und Drohnenschwärme. Das System ist für einen Einsatz innerhalb eines Perimeters von 100 bis 1.500 Metern ausgelegt und soll die wirtschaftliche Asymmetrie zwischen günstigen Angriffsgeräten und teuren klassischen Abfangflugkörpern reduzieren.

DroneHammer nutzt eine passive, digital codierte Laserführung. Dadurch ist das System gegen Funkstörungen und elektronische Gegenmaßnahmen geschützt. Ein proprietärer CO₂-Gefechtskopf erzeugt eine auf die Neutralisierung von Drohnen optimierte Splitterwolke und soll dabei das Risiko von Kollateralschäden an kritischer Infrastruktur begrenzen.

Der Abfangflugkörper erreicht eine Systemgeschwindigkeit von bis zu 600 km/h und kann Ziele mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h bekämpfen. Die Konstruktion ist auf schnelle und unvorhersehbare Ausweichmanöver ausgelegt. Von der Zielerfassung bis zur Neutralisierung soll weniger als vier Sekunden vergehen.

DroneHammer ist als softwaredefiniertes System konzipiert und kann per Plug-and-Play in bestehende NATO-kompatible Command-and-Control-Architekturen integriert werden. Im beschriebenen Einsatzkonzept identifizieren externe Sensoren oder ein C2-System zunächst die Bedrohung. Anschließend markiert ein Laserd manchmal? Ziel für die störungsresistente Erfassung, bevor DroneHammer gestartet wird und die autonome Endanflugführung übernimmt.

Das System ist für die Schließung einer Lücke in der F2T2EA-Kette ausgelegt, insbesondere dort, wo herkömmliche elektronische Gegenmaßnahmen gegen autonome oder glasfasergeführte Drohnen nicht ausreichen. Mit einem angestrebten Kostenverhältnis von 1:100 gegenüber konventionellen Abfanglösungen soll die Abwehr massenhafter Bedrohungen auch wirtschaftlich nachhaltig werden.

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