Personio sammelt 270 Millionen US-Dollar ein

Mit der aktuellen Finanzierungsrunde sind die Münchner über sechs Milliarden US-Dollar wert und damit eines der wertvollsten Start-ups Deutschlands. Das gesamte Geld kommt aus den USA.

Anfang des Jahres stieg Personio zum Einhorn auf, jetzt erhält das Start-up in einer vorgezogenen Serie-E-Finanzierungsrunde weitere 270 Millionen US-Dollar. Die Runde führt Greenoaks Capital Partners an, mit dabei sind auch Altimeter aus dem Silicon Valley und der New Yorker-Investor Alkeon Capital. Außerdem beteiligen sich Bestandsinvestoren wie Index Ventures, Accel und Northzone. Damit erhält Personio eine Bewertung von 6,3 Milliarden US-Dollar.

„Das neue Investment unterstreicht das anhaltend schnelle Wachstum von Personio und das immense Marktpotenzial, aber auch den Glauben an unsere Vision für die Zukunft von HR Tech“, sagt Hanno Renner, Gründer von Personio. Und fügt hinzu: „Obwohl ich diese Finanzierungsrunde als einen wichtigen Meilenstein betrachte, stehen wir noch ganz am Anfang unserer Reise.“ Denn mit der Finanzierungsrunde gibt das HR-Start-up auch bekannt, eine neue Software-Kategorie für seine Kunden zu etablieren: People Workflow Automation soll kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, Personalprozesse, die bisher über verschiedene Tools und Teams hinweg organisiert werden, zu automatisieren. So können zum Beispiel Slack, MS Teams oder Okta integriert werden. Das Geld aus der aktuellen Runde fließt in den weiteren Ausbau dieser Software.

Die neue Software hat auch den Gründer von Greenoaks, Neil Mehta, zu seinem Investment überzeugt: „Die Einführung der HR-Software-Kategorie People Workflow Automation wird Unternehmen in ganz Europa noch erfolgreicher machen. Wir sind stolz darauf, Personio in dieser spannenden Phase ihrer Reise begleiten zu dürfen und freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft.“ Er denkt, dass der „jetzige Schritt gerade erst der Anfang für Personio und seine ambitionierten Ziele ist.“

Personio existiert seit sechs Jahren und hat bisher eine halbe Milliarde US-Dollar eingesammelt. Das Geld aus der vorangegangenen Finanzierungsrunde ist noch nicht aufgebraucht, aber so habe Personio „die Sicherheit, unsere Geschäftsstrategie bis 2023 ohne Ablenkung in Ruhe umsetzen zu können“, sagt Renner dem Handelsblatt.

Hinter Celonis ist Personio damit das zweitwertvollste Start-up in Deutschland, rutscht aber wahrscheinlich noch auf den dritten Platz, wenn die aktuelle Finanzierungsrunde von N26, die laut dem Spiegel zu einer Bewertung des Fintechs von acht Milliarden US-Dollar führt, bestätigt wird.


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