Electrochaea sammelt 36 Millionen Euro ein

Wärme aus Methan: Das ist die Vision von Electrochaea. Für eine neue Anlage in Dänemark bekam das Münchner Unternehmen nun auch finanzielle Mittel vom Europäischen Innovationsrat.

Nach Berichten des Handelsblatts hat das Münchner Start-up Electrochaea in einer Series-D-Finanzierungsrunde 36 Millionen Euro eingesammelt. Der Europäische Innovationsrat hat sich mit 14,9 Millionen Euro beteiligt. Weiteres Kapital kam von bestehenden Investoren wie Baker Hughes und btov.

Die finanziellen Mittel möchte Electrochaea nutzen, um eine neue Elektrolyse-Anlage mit einer Kapazität von zehn Megawatt am dänischen Standort in Roslev zu bauen. Das Unternehmen folgt einem Power-to-Gas-Ansatz. Mit Strom aus erneuerbaren Energien werden Wassermoleküle gespalten. Der gewonnene Wasserstoff wird anschließend in Methan umgewandelt, mit dem geheizt werden kann. Bisher hat das Unternehmen vor allem Pilotanlagen in den USA, der Schweiz und Dänemark. In Deutschland seien die Stromkosten zu hoch und die Rahmenbedingungen noch zu schlecht, sagt das Unternehmen dem Handelsblatt.

Electrochaea wurde im Jahr 2014 gegründet und hat seinen Sitz in München. Weitere Standorte sind in Dänemark und Kalifornien. Zu den Erstinvestoren gehörten Munich Venture Partners, btov, Sirius Venture Partners, die KfW-Bank, Focus First Holdings, Energie 360° und Caliza Holding.


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