Healthtech-Start-up Adjucor erhält 29 Millionen Euro in Series-B

Das Münchner Start-up hat einen neuen Investor angezogen. Nun plant Adjucor seine erste klinische Studie für sein Gerät. 

Das Münchner Healthtech-Start-up Adjucor hat seine Series-B-Finanzierungsrunde mit 29 Millionen Euro abgeschlossen. Der Lead-Investor ist die israelische Medizin-Plattform MitrAssist, die 25 Millionen Euro gibt. Der bestehende Investor, die Beteiligungsgesellschaft Maurizio Capital aus Pullach gibt vier Millionen Euro dazu.

„Wir sind mehr als zufrieden mit dem Vertrauen, das unserer Technologie und unserem Team entgegengebracht wird“, sagt CEO und Herzchirurg Stephen Wildhirt. „Die Sicherung der 29 Millionen Euro dieser Finanzierungsrunde und die Beteiligung von MitrAssist sind genau das, was Adjucor gesucht hat, um seine Ziele zu erreichen.“

Adjucor entwickelt ein implantierbares Herz-Assistenzgerät, das anders als Konkurrenzprodukte nicht mit dem Blut in Kontakt kommt. Dadurch sollen Schlaganfälle und Blutungen vermieden werden, die bei einem Eingriff drohen. Solche sogenannten LVADs werden bei einer Herzschwäche benötigt, wenn das Herz nicht mehr von allein genügend Blut durch den Körper pumpen kann. 

Nun soll das Produkt den ersten klinischen Tests unterzogen werden. „Die Investition bietet uns die klare Perspektive, an der ersten geplanten First-in-Human-Machbarkeitsstudie teilzunehmen“, sagt Stephan Schueler, klinischer Berater von Adjucor und Leiter der Abteilung für mechanische Kreislaufunterstützung am Freeman Hospital im britischen Newcastle upon Tyne. Adjucor wurde 2012 gegründet. Das Start-up hat bereits mehr als 40 Millionen Euro in Finanzierungsrunden einfahren können.


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