Pockid erhält vier Millionen Euro

Die Firma platziert sich als Bank für junge Menschen. Mit dem Geld möchte sie nun unter anderem ihre Community ausbauen.

Das Hamburger Fintech Pockid hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das Start-up konnte vier Millionen Euro einsammeln. Angeführt hat die Runde der Berliner Frühphasen-Investor Cavalry Ventures. Auch Vorwerk Ventures hat Geld beigesteuert.  

Pockid sieht sich als die erste deutsche Neobank, die gezielt für die Generation Z gegründet wurde. Damit spricht sie Jugendliche und junge Erwachsene an, die in den späten 1990er-Jahren oder in den 2000ern geboren wurden. Mit dem Geld möchte Pockid nun sein Produkt weiterentwickeln und seine Community ausbauen. Auf der Videoplattform TikTok folgen dem Start-up bereits über 50.000 Menschen.

Warum braucht es überhaupt eine Bank für junge Menschen? Der Mitgründer und CEO der Firma Jes Hennig erklärt, die Generation Z sei mit In-Game Käufen, Abo-Modellen und E-Commerce Transaktionen aufgewachsen. „Sie haben allerdings mit den bestehenden Lösungen, zum Beispiel der Girocard, kaum eine Möglichkeit, die eigenen digitalen Bedürfnisse zu erfüllen“, erklärt er. So habe eine Umfrage von Pockid gezeigt, dass etwa jeder dritte Jugendliche bereits einen Online-Bezahldienst gefälscht habe. „Gleichzeitig besitzen deutsche Jugendliche im weltweiten Vergleich mit das höchste frei verfügbare Einkommen.“ Diese Chance wolle die Firma nutzen.

Pockid bietet ein Bankkonto mit virtueller und physischer Debit Mastercard an. Das Konto kann nicht überzogen werden, die Eltern bekommen bei Minderjährigen eine Übersicht der Finanzen, können aber nicht alle Details der Transaktionen sehen. Außerdem gibt es eine iOS- und Android-App. Diese bietet neben dem Zugang zu modernen Zahlungsmöglichkeiten eine Kategorisierung der Umsätze. Das Onboarding läuft völlig digital.


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