Exklusiv: Das ist das neue Corporate-Start-up von Volkswagen

Das junge Unternehmen heißt Cito. Chef wird Gregor Stock, der bei Volkswagen unter anderem für Mobility-as-a-Service zuständig ist. Das Projekt soll noch im Sommer an den Start gehen.

Cito heißt das neueste Corporate-Start-up von Volkswagen, was so viel bedeutet wie „eilig“. Der Name, der sich „Tschito“ spricht, ist in dem Fall auch Programm, denn das neue Start-up soll im Bereich Kurierdienste unterwegs sein. Starten will die erste Ausgründung des VW-Konzerns im Bereich „Transportation-as-a-Service“ nach Startbase-Informationen bereits im Sommer 2021. 

Die Ausgründung ist Teil der neuen Strategie bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), verstärkt auf „as-a-Service-Modelle“ zu setzen. Dafür hat Volkswagen Nutzfahrzeuge eine eigene Sparte gegründet, in die neben Cito auch weitere Projekte fallen. Bereits im Februar dieses Jahres hatte VWN im Zuge der neuen Strategie ein Projekt für Autonomes Fahren gezeigt, das 2025 kommerziell starten soll. Das Ride-Pooling-Angebot MOIA ist bereits seit einiger Zeit auf den deutschen Straßen unterwegs. 

Am Donnerstag stellt der Wolfsburger Autobauer das Start-up, dessen Logo ein orangefarbenes „C“ ist, auf der Jahrespressekonferenz der Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen vor. Der Startbase-Radar hat die Neugründung allerdings schon früher im Handelsregister aufgespürt. Eingetragen wurde es demnach Anfang März mit Anschrift in Wolfsburg bei Volkswagen. Dem Eintrag zufolge ist das Ziel des jungen Start-ups die „Entwicklung und der Betrieb einer digitalen Kurierdienstplattform“. 

Die Finanzierung kommt aus einem Volkswagen-Fonds

CEO des neuen Corporate-Start-ups wird Gregor Stock, ein Volkswagen-Urgestein. Nach seinem Maschinenbau- und Fahrzeugtechnik-Studium in Aachen zog es ihn zu Volkswagen, wo er sich ab 2008 unter anderem mit Autonomem Fahren, Fahrwerkskontrollsystemen, der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität und Smart Mobility beschäftigte. Seit Februar 2020 ist er Projektleiter für „Corporate-Startups“ bei VWN. 

Auf der Plattform von Cito sollen Kunden unter anderem zeitkritische Transporte oder Direktfahrten buchen, ihre Sendung nachverfolgen und dokumentieren können. Cito fungiert dabei als rein digitale Vermittlungsplattform und soll sich an Firmenkunden richten. Innerhalb einer Minute sollen Unternehmen einen Kurierdienst beauftragen können, Cito will dann den passenden Anbieter finden und Firma und Kurierdienst zusammenbringen. 

Ideengeber für Cito waren zwei VW-Mitarbeiter, die nun als Teammitglieder im Start-up arbeiten. Finanziert wird das junge Unternehmen zunächst vom Volkswagen Innovationsfonds II und dem Budget der Volkswagen Nutzfahrzeuge. Gemeinsam mit Porsche Consulting hat das Cito-Team die Plattform in den vergangenen Wochen entwickelt und auch bereits am Markt getestet. Neben dem reinen Potenzial als Plattform erhofft sich VWN, Rückschlüsse auf Anforderungen für leichte Nutzfahrzeuge ziehen zu können.


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