Biotech

BioThrust sichert sich Pre-Seed-Extension für Zell- und Gentherapie-Technologie

Neue Finanzierung soll Pilotstudien und Skalierung beschleunigen. Bioreaktor-Plattform könnte Kosten für Therapien deutlich senken.
News von Marc Nemitz Marc Nemitz · Aachen, 28. April 2026

Das Biotech-Startup BioThrust hat eine Pre-Seed-Extension-Finanzierungsrunde abgeschlossen, um die Weiterentwicklung seiner Technologie im Bereich Zell- und Gentherapie voranzutreiben. Die Höhe der Finanzierung wurde nicht bekannt gegeben.

Das Kapital soll insbesondere in internationale Pilotstudien fließen, mit dem Ziel, die industrielle Skalierbarkeit der Technologie nachzuweisen und eine belastbare Datenbasis für die Kommerzialisierung aufzubauen.

Hohe Kosten bremsen Durchbruch von Zell- und Gentherapien

Zell- und Gentherapien gelten als einer der vielversprechendsten Ansätze in der modernen Medizin. Gleichzeitig verhindern hohe Produktionskosten und lange Entwicklungszyklen bislang eine breite Marktdurchdringung.

Die Folge ist, Therapien bleiben für viele Patientinnen und Patienten wirtschaftlich schwer zugänglich.

Bioreaktor-Plattform soll Produktion effizienter machen

BioThrust entwickelt mit "ComfyCell" eine Bioreaktor-Plattform, die die Herstellung von Stammzellen effizienter und skalierbarer machen soll. Nach eigenen Angaben konnte das Unternehmen bereits rekordverdächtige Ergebnisse in der Stammzellproduktion erzielen.

Mit den neuen Mitteln will BioThrust nun Pilotprojekte weltweit beschleunigen, um den Nutzen der Technologie unter realen Bedingungen zu validieren.

Breite Unterstützung durch Investoren und Netzwerk

Zu den bestehenden Investoren zählen unter anderem die RWTH Aachen University sowie Freigeist. Neu hinzugekommen sind ALAGO, NRW.BANK und Theo Bongartz.

Zusätzlich wird das Unternehmen von mehreren Business Angels unterstützt, darunter Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie.

Fokus auf Kommerzialisierung von Therapien

Mit der Finanzierung verfolgt BioThrust das Ziel, Zell- und Gentherapien wirtschaftlich skalierbar zu machen. Die geplanten Pilotstudien sollen zeigen, wie sich Produktionsprozesse effizienter gestalten lassen und damit langfristig die Kosten pro Therapie deutlich gesenkt werden können.


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