Neuer Fonds für Agrotech

Food Labs hat einen 100-Millionen-Euro-Fonds aufgelegt. 50 Start-ups in der Ernährungsindustrie könnten profitieren.

Der Wagniskapitalgeber Food Labs legt einen neuen Fonds auf, wie das Handelsblatt vorab erfuhr. 100 Millionen Euro sollen in 40 bis 50 Start-ups in Europa fließen, die sich mit intelligenten Lösungen für eine nachhaltige Ernährung auseinandersetzen und damit den CO2-Ausstoß verringern.

Das Geld stammt von institutionellen Investoren, Familiy Offices von großen Einzelhändlern, sowie Getränke- und Lebensmittelherstellern. „Sie alle suchen gezielt nach nachhaltigen Anlagemöglichkeiten“, erklärt Christophe Maire, der Food Labs 2016 unter dem Namen Atlantic Food Labs gründete, gegenüber dem Handelsblatt.

Maires Ziel ist es, eine Plattform zu bauen, die Start-ups und etablierte Unternehmen in der Ernährungsindustrie verbindet. Gemeinsam mit acht Experten unterstützt Food Labs junge Start-ups finanziell und berät bei Fragen zum Geschäft, „auch wenn sie einige Jahre keinen Umsatz machen”, sagt Gründer Maire. Denn: „Was fehlt, ist die unterstützende Infrastruktur“.

Der Fonds hat aktuell schon in zehn Start-ups aus Deutschland investiert, darunter das Protein-Start-up Microharvest, die Klim-App, Foodji, das Essensautomaten entwickelt, und die digitale Plattform Airfarm. Maire sieht in Europa vor allem in der Regulation durch die EU ein Problem für Innovationen in der Ernährungsindustrie, die „unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes“ ausgebremst werden, wie er dem Handelsblatt sagt.


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Investor 2016 Berlin Atlantic Food Labs Venture Studio und Investor für Startups mit Lösungen, um zehn Milliarden Menschen bis 2050 nachhaltig und gesund zu ernähren.

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