Zehn Millionen Euro für fahrerlose Lkw

Fernride aus München will Lastwagenfahren ohne Fahrerin oder Fahrer im Führerhaus ermöglichen. Das Start-up sammelt nun mehrere Millionen Euro ein.

Fernride erhält in seiner Series-A-Finanzierungsrunde 7,1 Millionen Euro. Business Angel wird der CTO von Blablacar, Olivier Bonnet. Außerdem beteiligt haben sich der Münchner VC 10x Group, Speedinvest (unter anderem Tier und Wefox), der Berliner VC Fly Ventures, der US-amerikanische Deep-Tech-Fonds Promus Ventures und die Initiative for Industrial Innovators, das zum von Susanne Klatten gegründeten UnternehmerTUM gehört. Zudem erhält Fernride Förderung für die weitere Forschung und hat insgesamt mehr als zehn Millionen Euro eingesammelt.

Die Vision von Fernride klingt ein wenig nach Simulator-Spielen für die Spielkonsole: Lkw ohne Fahrerin oder Fahrer im Führerhaus – ferngesteuert aus dem Büro – sollen über die Straßen der Republik fahren. Dafür haben die Münchener einen Nachrüstsatz entwickelt, um Gaspedal und Bremse aus der Ferne zu bedienen. Zwölf Kameras sollen einen Rundumblick für die Fahrerin oder den Fahrer in der Leitstelle garantieren. Eine KI soll den Menschen unterstützen und gleichzeitig von ihm lernen. Weil nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig im Einsatz sind, soll eine Person bis zu 25 Fahrzeuge steuern können. 

Fernride wirbt zunächst für Fahrten auf dem Werksgelände. Bis zu 100.000 Fahrzeuge würden das Gelände nie verlassen, sagen die Gründer. Darunter sind Gabelstapler und Hoffahrzeuge. 85 Prozent Kosten sollen sich einsparen lassen, weil nicht mehr für jedes Fahrzeug eine Person benötigt wird.  


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