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Recup

Innovatives und nachhaltiges Mehrweg- Pfandsystem für Coffee-To-Go Becher.
  • Ernährung & Verbrauchsmaterial
  • Startup-Phase
  • Verkauf von Dienstleistungen
  • B2B
  • 2016
  • 11-50 Mitarbeiter
  • Existiert
  • München, DE
  • recup.de
  • reCup GmbH

Über die Firma

Pro Stunde werden in Deutschland ca. 320.000 Einwegbecher für Coffee-to-go verbraucht. Die Müllberge, die dabei entstehen sind immens. Und genau denen hat RECUP den Kampf angesagt. Mit ihrem deutschlandweitem Pfandsystem für Coffee-to-go Becher haben sie sich zum Ziel gesetzt den Coffee-to-go Markt zu revolutionieren. Und das mit Erfolg.

Das erste Produkt wurde im September 2016 entwickelt und im November als Pilotprojekt in Rosenheim getestet. Damals gab es noch unzählige Fragen:

Machen genug Kaffeekunden und Cafébesitzer mit? Kann ein Pfandbechersystem für Coffee-to-go städteweit funktionieren? War die Wahl unseres Bechers die Richtige? Welche Strukturen sind die Richtigen?

Doch mit ihrem Pilotprojekt haben sie fleißig getestet, gelernt und Erfahrungen gesammelt und das nächste Ziel: ein deutschlandweites Pfandsystems aufzubauen, konnte angegangen werden. Nach zwei Einladungen zum „Runden Tisch zur Abfallvermeidung bei Coffee to go“ im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wandelte die damals GbR sich binnen kurzer Zeit in eine GmbH um.

Fusionen:

Nach der Fusion mit dem Berliner Pfandsystem JustSwapIt. agierten die beiden gemeinsam unter der Marke RECUP. Im Dezember 2017 folgte dann die Neuentwicklung der Marke, sowie der Becher. 2018 kam ebenfalls ein zusätzlicher 0,2 Becher, sowie Mehrwegdeckel, hinzu. Und nach dem Zusammenschluss in Norddeutschland mit Refill It wurde RECUP zum offiziellen Pfandsystem der Stadt Hamburg gewählt.

2019 schaffte das Startup einen Meilenstein und knackte die 2000er Marke an Partnern. Auch die Mitarbeiterzahl wuchs stetig, sodass heute ca. 40 Mitarbeiter zum RECUP Team gehören.

Nach diesem Erfolg entschloss sich das Startup noch weiter zugehen und entwickelte 2019 REBOWL, ein digitales Pfandsystem für Mehrweg Take-away Verpackungen. So können Kunden künftig nicht nur ihren Kaffee, sondern auch Speisen nachhaltig und umweltschonend als Take-away bestellen. Nach diverse Testphasen ist nun der aktuelle Prototyp der REBOWL schon bei ersten Partnern erhältlich. Dieser wird allerdings noch weiter verbessert und im November 2020 steht dann der Launch für die finale REBOWL an.

Top Ten Partner:

Im November 2016 als die Geschichte von RECUP begann, nahmen zunächst 26 Partnerunternehmen an dem Pilotprojekt in Rosenheim teil. Im Mai 2017 folgten 50 weitere in München. Neben inhabergeführten Cafés sind im Laufe der Jahre auch einige Kaffee- und Bäckerketten hinzugekommen. Zu Beginn dieses Jahres schloss sich ein weiterer großer Partner an. Das Tankstellenunternehmen Shell verdichtet fortan das Pfandsystem um ca. 1.200 RECUP-Ausgabestellen.

Die wichtigsten Partner von RECUP: Shell, Allianz, Alnatura, Coffee Fellows, VW, Bio Company, DAllmyer, dat Backhus, Ziegler

Jahresabschluss&Finanzierungsrunden:

Die letzte bekannte Finanzierung von RECUP fand im Januar 2018 statt und war eine 150.000 € schwere Seedfinanzierung des Startup Funding Clubs. Zu den aktuellen Umsätzen finden sich leider keine Veröffentlichungen.

Umweltziele:

Jährlich werden allein in Deutschland ca. 2,8 Mrd. Einwegbecher für Coffee-to-go verwendet und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Durch die Verwendung von RECUP kann das vermieden werden und es können rund 11.000t CO2 und 1,5 Mrd. Liter Wasser gespart werde, sowie 43.000 Bäume gerettet. Wenn das mal keine positive Umweltbilanz ist. Darum sagen wir wie RECUP selbst so schön: Auf die Becher fertig los, wer als Erstes einen umweltfreundlichen Kaffee in der Hand hält.

Recup funding

Über das Produkt

Das System von RECUP ist ganz einfach, beim Kauf eines Kaffees erhält man anstatt einem Einwegbecher einen RECUP, gegen ein Pfand von 1€. Nachdem Genuss, können Kunden die Becher in einem der über 4000 Partnerläden deutschlandweit wieder zurückgeben und erhalten ihr Pfand ebenfalls zurück. Kaffeeanbieter beziehen die Becher ebenfalls für 1€ pro Stück von RECUP, somit entstehen für sie keine Kosten, da das Pfand ja an die Kunden weitergegeben wird. Weiterer Pluspunkt: Sie sparen sich ebenfalls die Kosten für Einwegbecher.

Kaffeegenießern, sowie Kaffeeanbietern wird hiermit eine unkomplizierte und attraktive Alternative zum Einwegbecher bereitgestellt. Und dadurch wird nicht nur eine enorme Ressourcenverschwendung vermieden, sondern auch große Entsorgungskosten für Kommunen eingespart. Denn herkömmliche Einwegbecher bestehen überwiegend aus Papierfasern und sind auf der Innenseite mit Kunststoff beschichtet, Recycling ist hier fast unmöglich und die Entsorgung teuer. Deshalb ist es auch für Städte und Kommunen ein großes Anliegen dieser Verschwendung entgegen zu wirken. Auch sie können in Kooperation mit RECUP die Einführung des Coffe-to-go Pfandsystems begleiten. Hierfür wurden spezielle sogenannten Skyline Editionen für Städte entwickelt. Mit diesen eigens designten Bechern sollen die Städtebewohner sich stärker mit ihrem RECUP identifizieren können und die Einführung soll so vereinfacht werden.

Zusätzlich hat das Startup mit der sogenannten REBOWL ihr Geschäftsmodell noch erweitert und bietet das Pfandsystem von RECUP nun auch für Take-away Essen an, das man künftig in der REBOWL verzehren kann. Die Produkte bestehen aus 100% recyclebarem Kunststoff, sind BPA frei, geschmacksneutral und Made in Germany.

Zwei Studenten die sich nicht kennen und unabhängig voneinander dieselbe Idee haben kontaktieren dieselbe Person und werden Startup-Gründer, ist das überhaupt möglich?

Was wie in einem Märchen klingt, war bei der Gründung von RECUP Realität. Florian Pachaly, der BWL in der Nähe von Freiburg studierte und Fabian Eckert der sich einem Nachhaltigkeitsmanagementstudium widmete hatten beide dieselbe Idee.

Sie störten sich an dem unverhältnismäßig hohen Verbrauch an Einwegbechern und die dadurch entstehenden Müllberge. Diesen wollten sie den Kampf ansagen und sich mit ihrer Idee für Umweltschutz und Ressourcenschonung einsetzten. Damit kontaktierten sie die Münchnerin Julia Post (Gründerin von Coffee to go again), die die beiden Gründer schlussendlich zusammenbrachte und der Entwicklung von RECUP stand nichts mehr im Weg.

Team-Mitglieder

Stefanie Ullrich
Florian Pachaly Founder
Fabian Eckert Founder

Nachrichten über Recup

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