Stuttgarter Accelerator-Programm: fintogether

Der Stuttgarter Start-up-Accelerator fintogether startet und wir sind live dabei: Jede Woche gibt es hier einen Einblick in die Gründerstorys, die Workshops und die Programmabläufe. Alle Infos über den ersten Batch, welche Start-ups dabei sind und was fintogether ihnen alles bietet findet ihr in unserem Artikel über den Start des Programmes.

Workshop-Plan von fintogether

Woche 3

Businessplan Development: Eric Heintze, Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung, Universität Stuttgart

Ein Businessplan ist zentral für jedes frisch gegründete Unternehmen. Er sollte im besten Fall die entscheidenden Fragen beantworten: Welche Produkte und Dienstleistungen werden angeboten? Welche Strategie verfolgt das Unternehmen im Markt? Welche Chancen und Risiken bestehen? Wie ist es um die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten bestellt? Mit dem Businessplan gilt es dann, Kapitalgeber zu überzeugen. Der Experte Eric Heintze gab den fintogether-Teilnehmern einige grundlegende Tipps für den eigenen Buisnessplan mit: zum Beispiel der Fokus auf Early Adopter zum Marktstart. Mit dem Entrepreneurship-Fachmann gingen die Gründer auch ihre eigenen Pitch Decks durch und suchten nach Verbesserungspotenzial.

Fundament für agiles Arbeiten: Mandy Gardemin und Christina Korber, Lime & Paper

"Fundament für agiles Arbeiten" hieß einer der Workshops in dieser Woche. Agiles Arbeiten beschreibt die Arbeitsweise, die Unternehmen und auch Teams dazu befähigt, sich schnellen Veränderungen anzupassen, kurzfristig zu reagieren und somit erfolgreich zu arbeiten. Im Kern bedeutet es also eine größere Flexibilität, schnellere Handlungsfähigkeit und die Bereitschaft, innovativ zu denken und zu arbeiten, statt an veralteten Prozessen festzuhalten. Dazu müssen bürokratische Hürden abgebaut werden, um Platz für mehr Dynamik zu schaffen. Aber was sind die Grundlagen, wie schafft man ein Fundament, damit Agiles Arbeiten funktioniert? In diesem Workshop erarbeiteten die Start-ups ihren Purpose, ihre Vision und Mission, sowie ihre Werte und eine Strategie. Der erarbeitete Purpose soll helfen, Montagmorgens jede Woche aufs neue um 6 Uhr aufzustehen und weiter an den eigenen Zielen zu arbeiten. Die Strategie lenkt dabei den Fokus auf das Wesentliche, auf das man sich konzentrieren sollte, um nicht den Faden zu verlieren.

Brand Positioning und Markenaufbau: bilekjaeger

Während des Workshops "Brand Positioning und Markenaufbau" mit unserem Partner bilekjaeger analysierten die Start-ups ihre Logos und die Bildsprache in ihrem Auftritt. Es wurde geschaut, ob die Zielgruppen richtig formuliert und klassifiziert wurden und wie man trotz Änderungen im Markt flexibel sein kann. Auch wurden die Websites, Präsentationen und Pitches der Start-ups unter die Lupe genommen hinsichtlich der Wortwahl und einer verständlicheren Darstellung des Geschäftsmodells.

Woche 2

Online-Marketing: Jan Hendrik Reichenbacher, Startbase

Jan Hendrik von Startbase

Eine gute KPI ist möglichst wenig von externen Parametern oder Zufällen abhängig. Stattdessen sollte Sie möglichst gut das Team zu Selbstverantwortung aufrufen und hungrig auf Erfolg machen.

Jan Hendrik Reichenbacher

Der Beginn der zweiten Woche stand ganz im Sinne des Marketings. In einem Workshop brachte der Gründer und Marketingfachmann Jan-Hendrik Reichenbacher den Teams die Grundlagen des Onlinemarketings nahe. Im direkten Austausch mit dem Experten konnten die Teams ihr eigenes Marketingkonzept unter die Lupe nehmen und die Strategie gegebenenfalls anpassen, etwa um die richtige Zielgruppe anzusprechen. In kurzer Zeit konnten die Gründer so typische Fehler bei sich selbst identifizieren und beheben, zum Beispiel fehlerhaften Code, der es verhindert, dass ein Start-up bei Google zu finden ist.

Elevator Pitch Training: Dirk Lehmann

Der beste Pitch steckt schon in dir drin!

Dirk Lehmann

Wie kann man seinen Pitch noch schneller vorbereiten und gleichzeitig bessere Ergebnisse erzielen? Ist es möglich, das in nur einem Tag zu schaffen? Der Pitch-Trainer Dirk Lehmann vermittelt in seinem Intensiv-Workshop, wie man sein Publikum informiert, aber auch wie man seine Zielgruppe zum Handeln bewegt und die Unterstützung bekommt, die man braucht. Die Teams lernten, wie man richtig präsentiert und dadurch Begeisterung beim Publikum hervorrufen kann. Wie stellt man zum Beispiel sein Start-up mit einem Satz vor? Sich über solche Dinge klarzuwerden helfe dabei, die eigene Zielgruppe klarer zu definieren, so der Tipp von Lehmann.

Woche 1

Business-Modelling: Dr. Franceso Pisani, EY

Die Business Modelling Canvas und das Value-Propositions-Modell gehören zu den grundlegenden Analysetools für jedes junge Unternehmen. Das wissen natürlich auch unsere Gründer. Aber auch bei solchen Ansätzen gilt: Es richtig zu machen, ist gar nicht so einfach. Weswegen Dr. Francesco Pisani von EY direkt zum Auftakt des Programmes in den Accelerator kam, um einen Workshop zum Thema zu geben. Im Austausch mit Pisani und mit den anderen Start-ups erarbeiteten die Teilnehmer so noch einmal grundlegen, was ihre Geschäftsmodelle sind. Das Ziel: Schnell viele verschiedene Sichtweisen und Feedbackschleifen einzubinden, um am Ende konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Die Eröffnung der Workshopreihe mit dem Thema Business Modelling war ein toller Start des Accelerator-Programms. Wir haben nochmal grundlegend sowohl unsere Value Proposition als auch unser Geschäftsmodell geprüft. 

Simon, Gründer von @AktienStudieren

Low Code, No Code: Sarah und Marco Berger, Die Biberei

Low Code, No Code mit der Biberei

Die Softwareentwicklung stellt viele Organisationen vor große Herausforderungen: Sie dauert relativ lange, sie ist oftmals kostenintensiv und häufig fehlen notwendige Entwicklungskapazitäten. Wäre es da nicht schön, wenn es eine Möglichkeit gäbe, Software schneller, effizienter und gegebenenfalls auch ohne – oder zumindest ohne weitreichende – Programmierkenntnisse zu entwickeln? Eine Antwort auf diesen Wunsch lautet: Low-Code-Entwicklung. Low Code bezieht sich nicht auf die Qualität des Codes, sondern auf die Code-Erstellung. Der überwiegende Anteil von Code wird bei der Low-Code-Entwicklung durch Konfiguration mit Hilfe einer Low-Code-Plattform erzeugt. Der Anteil manueller Code-Entwicklung ist im Vergleich zur konfigurierten Code-Menge gering, also „low“. Das Versprechen bei einer No-Code-Entwicklung lautet hingegen: der gesamte Code wird konfiguriert und eine manuelle Codeerstellung wird unnötig. In dem Workshop "Low Code, No Code" mit Sarah und Marco Berger von Die Biberei lernen die Start-ups, wie man ohne große IT-Kenntnisse kostengünstig Projekte umsetzten kann.


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