Infarm wird zum Einhorn

Bis 2030 möchte das Unternehmen in 20 Ländern vertreten sein und ein noch breiteres Obst- und Gemüsesortiment anbauen. Beim Wachstum helfen nun strategische Investoren wie die Qatar Investment Authority.

Infarm hat 200 Millionen US-Dollar erhalten. An der Series-D-Finanzierungsrunde beteiligten sich Partners in Equity, Hanaco, Atomico, Lightrock und Bonnier. Die Qatar Investment Authority hat zum ersten Mal in das Start-up investiert. Die Gesamtbewertung stieg auf über eine Milliarde US-Dollar an. Damit gehört Infarm nun zur Riege der deutschen Unicorns. 

„Diese strategische Investition wird unsere rasche globale Expansion sowie unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit unterstützen, damit wir in Europa, Asien, Nordamerika und im Nahen Osten noch mehr Pflanzensorten nah am Verbraucher produzieren können“, sagt Infarm-Mitgründer Erez Galonska. Mit dem Kapital sollen vor allem die bestehenden Farmen in den USA, Kanada, Japan und Europa ausgebaut werden. Mit Hilfe der Quatar Investment Authority möchte Infarm außerdem in Asien und im Nahen Osten Fuß fassen. Im Jahr 2023 wollen die Gründer die erste Farm in Katar eröffnen. 

Osnat Michaeli und die Brüder Erez und Guy Galonska gründeten Infarm im Jahr 2013 in Berlin. In momentan 17 sogenannten „Growing Centers“ baut das Start-up Kräuter und Gemüse an. Die Lebensmittel werden dann in Supermärkten wie Aldi Süd, Edeka, Kaufland und Metro verkauft. Derzeit bietet das Unternehmen 75 verschiedene Kräuter- und Gemüsesorten an. Im kommenden Jahr möchte Infarm sein Angebot um 40 weitere Pflanzen erweitern. Darunter sind Pilze, Cherrytomaten, Erbsen und Erdbeeren.


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