Isar Aerospace will nächstes Jahr Raketen starten

Für seine ehrgeizigen Pläne sammelte das deutsche Start-up Isar Aerospace nun 75 Millionen Euro von Investoren ein. Damit ist es eines der wenigen Deep-Tech-Start-ups, die sich hierzulande erfolgreich finanzieren.

Das deutsche Raketen-Start-up Isar Aerospace hat eine weitere große Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie das Handelsblatt berichtet, konnten die Münchener 75 Millionen Euro von teils prominenten Investoren einsammeln. Darunter sind laut der Zeitung Klaus Hommels – früher schon bei Spotify, Skype und Airbnb dabei – Airbus Ventures, die Wirtschaftsprofessorin Ann-Kristin Achleitner sowie ihr Mann, der Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner. 

Normalerweise sind europäische und deutsche Investoren gerade bei Deep-Tech-Start-ups, also solchen, die zeitaufwendig und kapitalintensiv entwickeln, zurückhaltend. Insofern ist es eine Überraschung, dass die aktuelle Finanzierungsrunde vor allem von Geldgebern aus dem Heimatmarkt von Isar Aerospace getragen wird.

Mit dem eingenommenen Geld will das Unternehmen noch im nächsten Jahr erstmals eine seiner Trägerraketen mit einem Satelliten ins All schicken. Satelliten-Transporte sind ein Wachstumsmarkt, werden doch in den nächsten Jahren viele gebraucht, um etwa autonomes Fahren sicher zu ermöglichen. 

Sollte die „Spectrum“ genannte Rakete von Isar Aerospace im nächsten Jahr tatsächlich starten, wäre sie neben dem gesamteuropäischen Ariane-System die einzige Rakete, die mit deutscher Beteiligung gebaut würde.


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