Mynaric geht in die Serienproduktion

Das börsennotierte Start-up Mynaric hat am Donnerstag seine Serienproduktionsanlage eingeweiht: 2.000 Geräte sollen in der Nähe von München pro Jahr entstehen, 200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Außerdem gibt es Gerüchte um einen Börsengang in den USA.

Das Münchner Start-up Mynaric hat am Donnerstag den Start seiner Serienproduktion gefeiert. In der Nähe von München in Oberpfaffenhofen nahm Mynaric seine Produktionsanlage in Betrieb. Ziel ist es, 2.000 Geräte pro Jahr anzufertigen und 200 Arbeitsplätze zu schaffen. „Ich bin unglaublich stolz auf das, was das gesamte Mynaric-Team geleistet hat, um uns zu diesem Meilenstein zu bringen. Wo heute unsere erste Serienproduktion steht, gab es vor neun Monaten nur Kies. Genau diese Geschwindigkeit ist der Kern der mynarischen Identität“, sagt COO Tino Schuldt. 

Die Münchner sind eine Ausgründung von 2009 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und widmen sich der Datenübertragung per Laser statt Funk. Mynaric sieht seine Technologie eine Lücke füllen. Denn die Datenmengen, die übertragen werden müssen, würden immer größer – da stoße die Übertragung per Funk an ihre Grenzen. Mit der neuen Anlage sollen die Geräte in die industrielle Produktion einsteigen. Die Kunden des Start-ups sitzen vor allem in den USA.

Neben dem Start der Produktion gibt es laut Insidern auch das Ziel des Start-ups, noch dieses Jahr an die amerikanische Börse Nasdaq gehen. In Deutschland ist Mynaric schon seit 2017 an der Börse gelistet, der Start in Amerika soll laut Reuters im Frühherbst stattfinden. Seit 2019 ist Bulent Altan CEO des Unternehmens, der als einer der ersten Mitarbeiter beim Unternehmen SpaceX und an der Satelliten-Mission Assurance von Starlink beteiligt war.


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