RheinSharing und Ford kooperieren

Das Start-up aus Köln will mit dem Autohersteller gemeinsam Strom für die E-Mobilität gewinnen – aus dem Rhein. 

Der Automobilhersteller Ford und das Kölner Start-up RheinSharing machen gemeinsame Sachen. Das noch junge Unternehmen, das aus der Technischen Hochschule Köln hervorgegangen ist, und der Konzern haben nach Angaben von Ford ein sogenanntes Memorandum of Understanding unterzeichnet, zu deutsch: eine Absichtserklärung. Bereits zuvor war das Gründerteam mit Ford in Kontakt, hatte unter anderem an der „Ford Fund Smart Mobility Challenge” teilgenommen. 

Die Idee, die Start-up und Automobilhersteller nun verfolgen, beruht auf dem Rhein, der einmal quer durch Köln fließt. Durch die Strömung nämlich könnte man Energie gewinnen und damit beispielsweise Elektroautos in der Domstadt versorgen. Ob und wie das klappen kann, dazu wollen die Kooperationspartner nun ein erstes Konzept entwickeln. Praktisch für Ford: Die eigene Fabrik liegt am Rhein, würde also womöglich direkt von der Idee profitieren können. Am Standort Niehl könnte so langfristig ein Wasserkraftwerk zum Einsatz kommen. 
Das Start-up denkt aber offenbar schon ein wenig urbaner und könnte sich kleine Wasserkraftwerke entlang des Rheins vorstellen, die dann Strom für E-Bikes liefern. Dafür sollen teils sogar eigene Plattformen auf dem Rhein gebaut werden, unter denen dann die Wasserwerke arbeiten können.

Gegenüber der Lokalzeitung Express sagte Rhein-Sharing-Sprecher Marcel Heilich: „Unser Ziel ist das Entwickeln von Lösungen, welche die urbane Nutzung von Wasserkraft durch innovative Technik mit einer nachhaltigen Architektur vereinen. Es geht darum, im innerstädtischen Bereich am Rhein Standorte zu finden, an denen Mobilitätsstationen und Wasserkraftwerke zur grünen Stromversorgung gebaut werden könnten.“


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