Vivira erhält Wachstumsfinanzierung für digitale Therapie bei Muskel-Skelett-Erkrankungen
Das Berliner Digital-Health-Unternehmen Vivira Health Lab hat eine Wachstumsfinanzierung abgeschlossen. Zu den Investoren zählen IBB Capital, BONVENTURE sowie Patrick Palacin. Mit dem frischen Kapital will Vivira seine Position als Anbieter digitaler Therapien für Muskel-Skelett-Erkrankungen weiter ausbauen und die Integration in den Versorgungsalltag vorantreiben.
Digitale Therapie als Antwort auf Versorgungsengpässe
Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Deutschland. Laut Robert Koch-Institut leiden rund 60 Prozent der Bevölkerung jährlich unter Rückenschmerzen. Gleichzeitig bestehen erhebliche Engpässe in der physiotherapeutischen Versorgung. Dies entstehen unter anderem durch Fachkräftemangel und lange Wartezeiten.
Vivira stellt sich dem mit digitalen Bewegungstherapien entgegen, die Patientinnen und Patienten zu Hause durchführen können. Die Anwendungen sind klinisch validiert und werden von gesetzlichen Krankenkassen sowie vielen privaten Versicherungen erstattet.
Integration in den medizinischen Alltag
Ein zentraler Fokus des Unternehmens liegt auf der Einbindung seiner Lösungen in die tägliche Praxis niedergelassener Ärzte. Vivira kann bundesweit verschrieben werden und ergänzt damit klassische Therapieformen. Die aktuelle Finanzierung unterstreicht laut Unternehmen die zunehmende Akzeptanz digitaler Gesundheitsanwendungen im regulären Versorgungssystem.
Der Bedarf an digitalen Therapielösungen ist enorm, das Ausmaß der Unterversorgung riesig. Jeder von uns kennt Personen, die wegen
Dr. Philip Heimann, Co-Founder & CEO Vivira
Rückenschmerzen länger nicht arbeiten konnte
Künftig will Vivira verstärkt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz setzen. Ziel ist es, Therapieerfolge zu verbessern, die Therapietreue zu erhöhen und medizinische Daten effizienter sowie rechtskonform zu nutzen. CEO Philip Heimann sieht darin einen zentralen Hebel für die Weiterentwicklung digitaler, evidenzbasierter Medizin.
Ausbau von Angebot und Reichweite
Die Investition soll insbesondere in drei Bereiche fließen: den Ausbau der Versorgung, die Entwicklung weiterer digitaler Therapien sowie die Erweiterung des Produktportfolios im Bereich Muskel-Skelett-Gesundheit.
Langfristig plant das Unternehmen, seine Lösungen nicht nur in Deutschland, sondern auch international stärker zu verbreiten.
Investoren sehen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert
Die Investoren betonen sowohl den medizinischen Nutzen als auch das Wachstumspotenzial des Unternehmens. Stefan Sonnenberg hebt die Bedeutung digitaler Lösungen für die Gesundheitsversorgung hervor, während Angela Lawaldt insbesondere die nachweisbaren Therapieeffekte und die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten betont. Mit der neuen Finanzierung will Vivira seine Rolle als etablierter Anbieter im Bereich Digital Therapeutics weiter festigen.

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