Hier finden Gründerinnen die richtige Förderung für ihr Startup

Ob es um Geld von Wagniskapitalgebern oder Preisstiftern, um Netzwerke oder Events geht – es gibt immer mehr Förderangebote speziell für Gründerinnen. Eine Übersicht der bekanntesten Programme – und für wen sie geeignet sind.

Grace

Foto: Ignore Gravity GmbH

Der Grace Accelerator richtet sich an zukünftige Entrepreneurinnen. Er soll ihnen helfen, ihre Idee soweit zu entwickeln, dass aus ihrem Wunsch zu Gründen ein konkreter Plan wird. Dazu findet jedes Jahr ein zweieinhalbwöchiges Sommercamp statt. Dort gibt es verschiedene Workshops zu Themen wie Design Thinking, Legal, Marketing, Finance und Investment. Coaches und Mentoren schulen die angehenden Gründerinnen bei der Entwicklung von Start-up-Konzepten und Businessplänen. Die Teilnahme ist für Frauen oder gemischte Teams möglich.

Die Teilnehmerinnen des Grace Summer Camp 2019 bei der Abschlussveranstaltung am 16.8.2019 in Berlin. Foto: Ignore Gravity GmbH

Außerdem betreibt Grace auch noch ein Grünnnderinnen-Loft in Berlin-Kreuzberg. Dies soll ein Raum für Ideen, Kreativität und Unternehmertum und eine Gelegenheit sein, um sein Netzwerk zu erweitern. Zusätzlich ist aktuell noch Grace digital in Arbeit. Das soll eine Plattform für Gründerinnen werden, die sie Schritt für Schritt begleitet.

Grace: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Pre-Accelerator für Female Entrepreneurship
  • Gründerinnen-Loft in Berlin Kreuzberg
  • Sommercamp für Gründerinnen
  • Gründerinnenplattform (geplant)

Wer wird gefördert?

  • Rein weibliche oder gemischte Gründerteams

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Early Stage Start-ups, die ihre Idee entwickeln wollen

Wie lange dauert das Programm?

  • 2,5-wöchiges Sommercamp

Wie hoch sind die Kosten?

  • Keine Angabe


Female Founders

Foto: Female Founders

Female Founders ist eine europaweite Gemeinschaft von Gründerinnen mit rund 5.500 Mitgliedern und über 80 Mentoren. Mitglied werden kann jeder, vom Unternehmer über den Angestellten bis hin zum Investoren. Eines der angebotenenen Programme ist Grow F, ein Online-Accelerator für frauengeführte Start-ups ist.

Grow F

Der Wiener Accelerator GROW F richtet sich an Start-ups aus ganz Europa. Um daran teilzunehmen muss mindestens einer der Gründer weiblich sein. Das dreimonatige Programm richtet sich auch an Frühphasen-Start-ups, allerdings an solche, die bereits ein Produkt haben und sich nun auf die erste Investmentrunde vorbereiten. Jedes Start-up bekommt einen Mentor zugeteilt. Mit dabei sind beispielsweise N26-Deutschland-Chef Georg Hauer, Investorin Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski oder Deeptech-Investorin Namratha Kothapalli.

The Female Founders Community is all about empowering women through entrepreneurship. Our community, which consists of a diverse group of entrepreneurial women, exists to empower women and equip them with an entrepreneurial mindset as well as a powerful network.

-Female Founders
Gruppenfoto beim Demo Day. Foto: Female Founders

Female Founders: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Base F: eine Community für alle, die sich als unternehmerisch denkende Menschen identifizieren 
  • Grow F: Online-Startup-Accelerator für frauengeführte Unternehmen
  • Lead F: Leadership-Accelerator für weibliche unternehmerische Köpfe

Wer wird gefördert?

  • Rein weibliche oder gemischte Gründerteams

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Early Stage, aber bereits mit einem Produkt

Wie lange dauert das Programm?

  • Dreimonatiges Online-Accelerator-Programm

Wie hoch sind die Kosten?

  • Im Falle einer Zusage: 1.000 Euro 
  • Das Geld müssen Gründerinnen nach der erfolgreichen Teilnahme allerdings zurück überwiesen
  • Im Falle eines erfolgreichen Fundrasings ab 50.000 Euro fällt eine Erfolgsgebühr an. Die Höhe ist mit fünf Prozent der Gesamtinvestitionssumme festgelegt, wobei die obere Grenze bei 15.000 Euro liegt.


F-Lane

Foto: F-Lane

F-LANE ist ein fünfwöchiges virtuelles Accelerator-Programm für Jungunternehmer mit dem Ehrgeiz weltweite Veränderungen durch die Stärkung von Frauen voranzutreiben. Es wird vom Vodafone Institut, in Zusammenarbeit mit Yunus Social Business umgesetzt. Hierzu sucht das Institut insbesondere frauengeführte Technologie-Start-ups, die ein soziales Problem unternehmerisch lösen. Durch die Kooperation mit Yunus Social Business, das vom Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus gegründet wurde, besteht eine enge Vernetzung zu über 300 internationalen Mentoren. Mit dem 2016 ins Leben gerufenen Programm hat sich das Institut zum Ziel gesetzt die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Tech-Industrie zu minimieren. Dazu werden drei Kernziele verfolgt. Zum einen geht es um eine größere weibliche Repräsentation in der Tech-Welt. Zum anderen soll die Technologie als Kraft des sozialen Wandels genutzt werden. Schlussendlich will das Vodafone Institut so auch die geschlechterspezifische Innovationslücke schließen.

"Es war für weibliche Gründerinnen, es war für weibliches Empowerment und es war auch ein Versprechen, dass man auf die nächste Ebene kommt. Als ich F-LANE sah, wusste ich, das ist etwas für mich.“, Sami Haimoura, Gründerin von Securella. Foto: F-Lane

Das Programm stellt den Gründerinnen Mentoren und Themenexperten zur Verfügung und ermöglicht ihnen zusätzlich den Zugang zu einer Community für einen branchenübergreifenden Austausch. Darüber hinaus erhalten die Gründerinnen Zugang zur Impact Hub Community, die über 15.000 soziale Innovatoren umfasst, sowie zur Social Entrepreneurship Akademie und der YSB Global Impact Community. Ebenfalls verschafft das Programm einen Zugang zu Geschäftspartnern und Investoren, denen die Gründerinnen auch persönlich vorgestellt werden.

Für F-Lane können sich alle Start-ups bewerben, die entweder von Frauen geführt werden oder Frauen in ihren Rollen stärken. Die Start-ups müssen zudem über eine soziale Mission und ein skalierbares Geschäftsmodell verfügen. Wichtig ist hierbei vor allem die unternehmerische, technologiebasierte Lösung für eines soziales Problem. Bewerben können sich alle Teams, die bereits einen ersten Prototypen entwickelt haben und bereit sind in das operative Geschäft zu starten.

F-Lane: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Online Accelerator-Programm

Wer wird gefördert?

  • Frauengeführte Start-ups
  • Start-ups, die Frauen in ihrer Rolle stärken
  • Start-ups mit technologiebasierten Lösungen für ein soziales Problem

Welche Branche wird gefördert?

  • Tech
  • Social Entrepreneurship

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Start-ups sollten mindestens einen Prototypen entwickelt haben

Wie lange dauert das Programm?

  • Fünf Wochen

Wie hoch sind die Kosten?

  • Kostenlos


FemGems Club

Der Online-Accelerator FemGems Club vernetzt Gründerinnen mit Mentoren. Dabei spielt es keine Rolle in welcher Entwicklungsphase das eigene Unternehmen gerade steckt. FemGems Club richtet sich an Gründerinnen in der Frühphase, Solo-Gründerinnen, Mitgründerinnen, gründende Mütter und alle anderen Interessierten. Zu Beginn erhalten die Gründerinnen einen Mentor, einen Progress-Partner sowie eine Masterminds-Gruppe.

Wir haben selbst an verschiedenen Startup-Programmen, Inkubatoren und Acceleratoren teilgenommen und waren immer traurig, wenn sie vorbei waren. Unternehmertum ist einer der herausforderndsten Wege, die man im Leben einschlagen kann und wir glauben, dass jede Gründerin kontinuierliche Unterstützung und Anleitung braucht, nicht nur ein intensives, einmaliges Programm. Deshalb ist der FemGems Club eine abonnementbasierte Mitgliedschaft.

FemGems Club

Die zugewiesenen Mentoren wechseln dabei im Zwei-Wochen-Rhythmus, je nach aktuellem Thema. Mit dem sogenannten Progress-Partner tauschen sich Gründerinnen wöchentlich aus, um ihre Arbeit vorantreiben zu können. Die Treffen mit der Masterminds-Gruppe finden zweiwöchentlich statt und dienen dem Austausch über Herausforderungen, Ideen, Fachwissen und Perspektiven mit anderen Gründerinnen.

FemGems Club: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Online-Accelerator-Programm, das Gründerinnen mit Mentoren vernetzt

Wer wird gefördert?

  • Alle Gründerinnen

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Egal

Wie lange dauert das Programm?

  • Dauerhafte abonnementbasierte Mitgliedschaft

Wie hoch sind die Kosten?

  • 80 Euro pro Monat


Women Tech Founders

Die Initiative von "Startup Mannheim" und "gig7" möchte Tech-Gründerinnen eine Plattform und ein Netzwerk zum Austausch bieten.
Ziel ist es, Frauen für Tech-Themen und das eigene Unternehmen zu begeistern und damit die Zahl der weiblichen Gründerinnen im Techbereich zu erhöhen. Darüber hinaus soll eine nachhaltige und innovative Start-up Szene in Mannheim kreiert werden.

Dazu bietet "Women Tech Founders" unterschiedliche Projekte und Events an. Zum Beispiel haben sie mit ihrer Interviewreihe "Role Model" eine Plattform für inspirierende Frauen aus der Tech-Branche geschaffen. Sogenannte Role Models erzählen dort ihre Geschichten und möchten andere Talente dazu inspirieren ihre Fähigkeiten zu nutzen und ihre Ideen zu verfolgen.

Foto: GIG7 Kompetenzzentrum FeMale Business und Hackerstolz e.V.

Zusätzlich organisiert "Women Tech Founders" gemeinsam mit "Hackerstolz Women" die "FEMALE´S FAVOUR(IT)E CONFERENCE", die für Frauen jeglichen Alters und beruflichen Hintergrunds die Möglichkeit bietet sich zu Tech-Themen auszutauschen und zu vernetzten. Die eintätige Konferenz bietet mit spannenden Talks, Workshops und Networking die Möglichkeit etwas über Technologie und Unternehmertum zu lernen und Teil einer Community zu werden.

Ein weiteres Ziel der Initiative ist neben der Vernetzung, die durch zahlreiche Events wie z.B. einen Gründerinnen-Lunch, vorangetrieben wird, einen weiblichen Tech-Talentpool zu schaffen. Um Tech-Startups und Unternehmen zu diversifizieren möchte die Initiative alle fähigen Köpfe seien es Studentinnen, angehende Unternehmerinnen oder Young Professionals in einem Talentpool vereinen und vernetzten.


Global Digital Women

Foto: GDW

Die Organisation Global Digital Women, die als kleines Netzwerktreffen in Berlin anfing, hat sich heute zu einem europaweiten Netzwerk entwickelt. Gründerin und Geschäftsführerin Tijen Onaran möchte mit GDW vor allem die Vernetzung und Sichtbarkeit von digitalen Köpfen voranbringen. Ziel der Organisation ist, die Gleichstellung zu beschleunigen und Frauen mit einem Fokus auf Digitalprojekten branchenübergreifend sichtbar zu machen.

Hierzu gibt es zahlreiche Veranstaltungen. Die sogenannten „Diversity Events“ etwa behandeln alle Themen rund um Diversität, Finanzierung sowie Inklusion und sind auch für Nichtmitglieder geöffnet. 

Mit dem „Female Empowerement Day“ organisiert die GDW gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern Keynotes, Workshops oder Panel-Diskussionen, bei denen die Teilnehmerinnen Inhalte für ihre berufliche Entwicklung vermittelt bekommen.

Gründerin Tijen Onaran im Juni 2019 in Berlin. Foto: Urban Zintel

„Recruiting Events“ dienen darüber hinaus zur Unterstützung der Partner von GDW, die auf der Suche nach weiblichen Talenten und einer diverseren Belegschaft sind. Dort können sich Unternehmen und potentielle Bewerberinnen kennenlernen, austauschen und im besten Fall zusammenfinden. Darüber hinaus bietet Global Digital Women auch Workshops zu den Themen Diversität, Gleichstellung, Personal Branding, Employer Branding und sozialen Medien an. Zudem verleiht die GDW die Awards Digital Female Leader Award und FemBiz SwissAward.

Global Digital Women:
Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Workshops, Netzwerken und Rekrutierungsveranstaltungen

Wer wird gefördert?

  • Gestalterinnen der Digitalbranche

Welche Branche wird gefördert?

  • Digitalbranche

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Egal

Wie lange dauert das Programm?

  • Es gibt verschiedene Veranstaltungen und Workshops mit unterschiedlicher Dauer

Wie hoch sind die Kosten?

  • Hier werden nicht die Frauen selber Mitglied, sondern Unternehmenspartner, die GDW unterstützen möchten
  • Kosten fallen keine an


TWIN-TwoWomenWin

Foto: TWIN

Für alle Gründerinnen, die auf der Suche nach einem kostenlosem Mentoring-Programm sind, bietet die Käte Ahlmann Stiftung TWIN– TwoWomenWin an. Das Mentoring-Programm entstand 2004 gemeinsam mit der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) in Bottrop.

Mittlerweile bietet das Programm bundesweite Unterstützung für angehende Unternehmerinnen an. Dafür bringt die Stiftung erfolgreiche Unternehmerinnen aus den verschiedensten Branchen mit Jungunternehmerinnen zusammen. Über ein Jahr lang finden Gespräche statt, in denen die Gründerinnen von erfahrenen Unternehmerinnen etwas über alle Fragen des Geschäftsalltags lernen können. Um auch die Mentoren weiterzubilden, finden konstant stiftungseigene Arbeitskreise zum Thema Selbstmarketing, Kommunikation, Verkaufstechniken und Rhetorik statt. In den Wochenendseminaren der Stiftung treffen sich bis zu 25 junge und gestandene Unternehmerinnen aus verschiedensten Branchen, um voneinander zu lernen. 

Die Käte-Ahlmann Stiftung stellt Gründerinnen ehrenamtliche Mentorinenn zur Seite. Foto: gettyimages/748344619/Westend61

Während des gesamten Prozesses steht die Käte-Ahlmann Stiftung als Ansprechpartnerin zur Verfügung. An dem Programm teilnehmen, können alle Gründerinnen, die mindestens ein Jahr selbständig sind und deren Unternehmen sich an einer Wachstumsschwelle oder im Veränderungsprozess befindet.

TWIN: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Kostenloses Mentoringprogramm für ein Jahr

Wer wird gefördert?

  • Gründerinnen, die mindestens seit einem Jahr selbständig sind und deren Unternehmen sich an einer Wachstumsschwelle oder im Veränderungsprozess befindet

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • nach der Gründungsphase
  • im Wachstums- oder Veränderungsprozess

Wie lange dauert das Programm?

  • Ein Jahr

Wie hoch sind die Kosten?

  • einmalige Pauschale für Mentees von 250 €


Women.start.up!

Foto: women.start.up!

Die Initiative Women.start.up! des VC Unternehmertum der TU München hat es sich zum Ziel gesetzt, Frauen für die Themen Gründung und Technologie zu motivieren. Hierzu bietet sie Workshops zu diversen Themen an, darunter Prototyping, Leadership und Venture Financing. Die Gründerinnen bekommen auch Trainer und Mentoren an ihre Seite gestellt und es gibt Netzwerkveranstaltungen. Zusätzlich unterstützt das Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München alle angehenden Gründerinnen dabei das passende Programm für sie zu finden. Dabei ist die Initiative Women.start.up! nicht auf die Studentinnen der Technischen Universität begrenzt, sondern richtet sich an alle interessierten Gründerinnen.

Women.start.up: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Netzwerk und Community für Gründerinnen

Wer wird gefördert?

  • Alle interessierten Gründerinnen

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Egal

Wie lange dauert das Programm?

  • unbegrenzt

Wie hoch sind die Kosten?

  • Kostenlos


Push up

Foto: gründerinnnenzentrale

In der Berliner Gründerinnenzentrale erhalten gibt es neben Beratungen für Gründerinnen auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen. Mit Initiativen wie dem Gründerinennfrühstück, dem Gründerinnestammtisch oder Netzwerkabenden möchte die Förderungszentrale eine starke Gemeinschaft aufbauen. Darüber hinaus bietet die Gründerinnenzentrale ein Mentoringprogramm an. Mit dem Programm „Push up“ richtet sie sich an Existenzgründerinnen. Alle Berlinerinnen, die eine konkrete Gründungsidee haben oder innerhalb der zurückliegenden zwei Jahre gegründet haben, können sich dort bewerben. Von Push up wird ihnen dann eine Mentorin zur Seite gestellt, die die sie darin unterstützen soll, ihre Rolle als Gründerin und Führungskraft einzunehmen. Hierzu werden die Gründerinnen mindestens ein halbes Jahr lang begleitet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen, denen sich insbesondere Frauen bei der Unternehmensgründung gegenübersehen, beispielsweise der Vereinbarkeit von Existenzgründung und Mutterrolle oder Schwierigkeiten im Fortkommen aufgrund veralteter Rollenzuschreibungen.

Push up: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Mentoringprogramm für mindestens sechs Monate

Wer wird gefördert?

  • Berliner Existenzgründerinnen mit konkreter Gründungsidee oder einem Startup, das jünger als zwei Jahre ist

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • Early Stage

Dauer des Programms:

  • Sechs Monate

Kosten:

  • Verwaltungsgebühr in Höhe von 133 Euro, welche allerdings entfällt, wenn die Mentee Genossenschafterin der WeiberWirtschaft ist oder wird


bga-bundesweite Gründerinnenagentur

Die bga ist ein deutschlandweites Kompetenz- und Servicezentrum zur unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen. Foto: bga

Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) ist ein Kompetenz- und Servicezentrum zur unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen und bündelt seit 2004 die in Deutschland verfügbaren Aktivitäten für Gründerinnen, Unternehmerinnen, female Start-ups und Betriebsnachfolgerinnen. Die bga bietet branchenübergreifend Informationen, Beratungsdienstleistun­gen, Weiterbildungsangebote, Vernetzungsmöglichkeiten sowie Daten & Fakten zu allen Phasen der Unternehmensgründung, -expansion und -nachfolge. 

Unter dem Dach der bga sind, Beratungseinrichtungen zur Erst- und Orientierungsberatung, Expertinnen und Experten zur vertieften Fachberatung sowie deutschlandweite Netzwerke für Gründerinnen, female Start-ups und Unternehmerinnen zum Fachaustausch auf Augenhöhe zusammengeführt.

An Projekten koordiniert die bga u.a. die Kampagne ‚Nachfolge ist weiblich!‘ mit ihren jährlichen nationalen Aktionstagen und der Taskforce zur Unternehmensnachfolge durch Frauen. Die Roadshow ‚Meine Zukunft: Chefin im Handwerk‘ tourt unter der Regie der bga durch Deutschland und mit Kite – dem KI THinktank Female Entrepreneurship setzt die bga auf die Bekämpfung der Diskriminierung von Gründerinnen mittels künstlicher Intelligenz.

bga: Auf einen Blick

Welche Förderung gibt es?

  • Informationen zu bundesweiten Veranstaltungen, Beratungen, Netzwerken und Mentoringprogrammen

Wer wird gefördert?

  • alle selbstständigen Frauen

Welche Branche wird gefördert?

  • Alle Branchen

In welcher Entwicklungsphase müssen die Start-ups sein?

  • alle Phasen

Dauer des Programms:

  • dauerhaftes Informationsportal

Kosten:

  • keine Kosten

(Foto: Startbase)

Female Founders Week 2021

Dieser Artikel ist Teil unseres Specials zum Thema Female-Entrepreneurship in Deutschland.

Wollen Sie mehr erfahren? Hier können Sie sich den gesamten Female Founders Report 2021 herunterladen:


Like it? Please spread the word:

FYI: English edition available

Hello my friend, have you been stranded on the German edition of Startbase? At least your browser tells us, that you do not speak German - so maybe you would like to switch to the English edition instead?

Go to English edition

FYI: Deutsche Edition verfügbar

Hallo mein Freund, du befindest dich auf der Englischen Edition der Startbase und laut deinem Browser sprichst du eigentlich auch Deutsch. Magst du die Sprache wechseln?

Deutsche Edition öffnen

Related companies

Similar posts