65 Millionen Euro für Krebstherapie-Start-up

Rund eine halbe Million Menschen erkranken jährlich in Deutschland neu an Krebs, an den Therapien forschen auch Start-ups wie Biontech und Iomx. Letzteres hat jetzt für die Weiterentwicklung seiner Therapien Geld erhalten.

Seit der Corona-Pandemie hat das Interesse an Start-ups der Gesundheitsbranche weltweit zugenommen. Alles Neue wird mit Spannung beobachtet, so auch das Start-up Iomx Therapeutics, das sich der Entwicklung von Krebsmedikamenten widmet. In seiner aktuellen Finanzierungsrunde hat Iomx jetzt 65 Millionen Euro eingesammelt. Geldgeber sind Athos, die Beteiligungsgesellschaft des Strüngmann Family Office, und MIG Capital, die die Runde anführen. Außerdem beteiligen sich die Bestandsinvestoren Wellington Partners, Sofinnova Partners und M Ventures.

„Es freut mich, dass die neuen und bestehenden Investoren in ihrem Enthusiasmus und ihrer Einschätzung über das zukünftige Potential der iOmx voll übereinstimmen. Dies ist ein enormer Anschub für unser Management und alle Mitarbeiter im Unternehmen“, freut sich Aufsichtsratsvorsitzender Gerald Moeller. Das Start-up ist eine Ausgründung des Deutschen Krebsforschungszentrums und sitzt heute in Martinsried bei München.

Iomx entwickelt Krebsimmuntherapien, die auf von Krebszellen gekaperte Checkpoints abzielen. Dafür müssen diese erst identifiziert werden, um später Krebstherapien zu entwickeln, die bei eben diesen Checkpoints ansetzen. Das jetzt eingesammelte Geld soll für eine klinische Studie und die Weiterentwicklung eines Antikörpers zur Behandlung verwendet werden. 

„Unsere Forschung hat gezeigt, dass die Blockierung dieser Zielmoleküle mit unseren proprietären Wirkstoffen eine Anti-Tumor-Wirkung hat und gleichzeitig das Potenzial, Tumore zu behandeln, die nicht auf die derzeit verfügbaren Immuntherapien ansprechen", sagt Apollon Papadimitriou, CEO von iOmx. Er kommentiert die aktuelle Finanzierungsrunde: „Die Unterstützung durch eine so erfahrene Gruppe von Investoren beflügelt uns und bestärkt uns darin, unsere immun-onkologische Forschung und Entwicklung konsequent voranzutreiben.“


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