Investoren stecken weniger Geld in deutsche Start-ups

Während Investoren in anderen europäischen Länder mehr Geld in Start-ups steckten, hielten sie sich in Deutschland zurück.

Das Finanzierungsvolumen in deutsche Start-ups ist vergangenes Jahr um 15 Prozent auf knapp 5,3 Milliarden Euro gefallen. Das berichtet die Deutsche Presse Agentur auf der Grundlage einer Studie von Ernst & Young (EY). Frankreich und Großbritannien legten hingegen zu: Gründerinnen und Gründer aus Frankreich erhielten 2020 knapp 5,2 Milliarden Euro – ein Plus von 3,4 Prozent. Großbritannien ist Europas Spitzenreiter. Dort steckten Investoren 13,9 Milliarden Euro in Start-ups. Das ist ein Viertel mehr als noch 2019.

Berlin als Start-up-Metropole ist der Studie zufolge auf Platz 3 zurückgefallen. Führend ist London mit 10,5 Milliarden Euro Investitionsvolumen, dahinter Paris mit 3,9 Milliarden Euro. Berliner Start-ups erhielten 2020 drei Milliarden Euro. München landet im Ranking auf Platz 6.

In Europa insgesamt sind die Investitionsvolumina gestiegen, berichtet die Deutsche Presse Agentur auf die Studie Bezug nehmend. Knapp ein Fünftel mehr konnten europäische Start-ups an Finanzierungen einsammeln, insgesamt 36,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Investitionsrunden hat sich mit insgesamt 6.700 mehr als verdoppelt. Die deutschen Start-ups mit dem meisten Investorengeld waren im vergangenen Jahr der Gebrauchtwagenhändler Auto1, das Flugtaxi-Start-up Lilium und der Rollerverleiher Tier. 


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