Logistik-Start-up Fliit steht offenbar vor dem Aus

Eigentlich war eine Finanzierungsrunde für dieses Jahr geplant, jetzt hat das Berliner Start-up einem Medienbericht zufolge einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und steht vor dem Aus seines Geschäfts.

Das Logistik-Start-up Fliit steht offenbar vor dem Aus. Nach Informationen von Deutsche Startups ist schon ein vorläufiger Insolvenzverwalter für die Berliner Firma bestellt, jetzt folgt die Abwicklung. Das 2016 von Flavio Alari, Jan Hoberg und Nils Hempel gegründete Fliit vernetzt Transportunternehmen mit Produzenten der Lebensmittelindustrie. 

2019 überzeugte Fliit noch namhafte Investoren wie die Reederei Maersk und Alstin Capital, der Investitionsfirma von Carsten Maschmeyer und konnte zehn Millionen Euro einsammeln. Damals waren die Pläne der Gründer groß. Sie wollten neue Mitarbeiter einstellen und in andere Länder expanideren.

Die Jahresberichte von Fliit zeigen, dass das Unternehmen wirtschaftlich immer schlechter dastand: Lag 2018 der Jahresfehlbetrag noch bei 3,9 Millionen Euro, stieg er 2019 – noch vor der Corona-Pandemie – auf 6,4 Millionen Euro an. Weiter heißt es im Jahresbericht, dass sich Fliit „derzeit in erfolgversprechenden Gesprächen“ mit Investoren für eine Finanzierungsrunde für das Frühjahr 2021 befinde, von denen aber auch der „Fortbestand der Gesellschaft“ abhänge. 

Das Unternehmen selbst hat sich noch nicht öffentlich zu den Informationen geäußert.


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