VisioLab kassiert jetzt weltweit ab: 11 Millionen US-Dollar Series-A
Das Osnabrücker Startup VisioLab hat eine Series-A-Finanzierung über rund 11 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wird von eCAPITAL Entrepreneurial Partners und Simon Capital angeführt. Auch bestehende Investoren wie High-Tech Gründerfonds, APX sowie das Family Office zwei.7 beteiligen sich erneut.
Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine internationale Expansion weiter vorantreiben, vor allem in den USA, Australien und Neuseeland.
KI ersetzt Kasse, Self-Checkout per iPad
VisioLab entwickelt eine KI-basierte Lösung für den Self-Checkout in der Gastronomie. Die Software erkennt Speisen automatisch. Der Clou daran ist, es ist unabhängig davon, ob sie verpackt oder lose sind und macht klassische Kassensysteme überflüssig.
Unser Anspruch war von Anfang an, Technologie mit Hilfe von KI so einfach zu machen, dass sie im Betrieb nicht mehr wie Technologie wirkt. Deshalb haben wir für Nutzer und Betreiber Schritt für Schritt Hürden abgebaut
Tim Niekamp, CEO und Co-Founder VisioLab
Die Lösung läuft auf einem handelsüblichen iPad. Ein Foto genügt, um neue Produkte anzulernen, und das gesamte System ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Damit reduziert VisioLab sowohl Implementierungsaufwand als auch Kosten erheblich.
Vom Alltagsproblem zur skalierbaren Lösung
Die Anwendung adressiert ein fast allen bekanntes Problem, lange Warteschlangen, Personalmangel und komplexe Kassensysteme in Kantinen, Stadien und Mensen. Statt aufwendiger Hardware-Installationen bietet VisioLab ein einfaches, sofort einsatzfähiges System. Bestellung, Bezahlung und Abwicklung laufen automatisiert, ganz ohne Scannen oder manuelle Eingaben.
Eine Million Transaktionen pro Monat
Die Zahlen zeigen die schnelle Skalierung: Weltweit sind rund 500 Systeme im Einsatz, die monatlich etwa eine Million Transaktionen verarbeiten. Das gesamte Transaktionsvolumen liegt bei knapp 100 Millionen US-Dollar. Auch wenn sich die Zahlen auf den ersten Blick beeindruckend anhören, so bleiben im Endeffekt durchschnittlich 2000 Transaktionen pro System übrig.
Zu den Kunden zählen unter anderem Teams aus der NBA wie die Orlando Magic sowie Organisationen wie die Atlanta Falcons und Carolina Panthers. Auch globale Caterer wie Compass Group und Aramark setzen auf die Technologie. In Deutschland ist das System bereits auf vielen Hochschul-Campussen sowie in Betriebsrestaurants großer Unternehmen im Einsatz.
Die Kombination aus ausgeprägtem Kundenfokus, starker Traktion und internationaler Dynamik hat uns überzeugt, und wir sehen das Unternehmen auf dem Weg, den globalen Standard im Bereich Self-Checkout zu setzen.
Lucas Merle, Partner, eCAPITAL Entrepreneurial Partners
Besonders stark wächst das Geschäft in den USA: Rund 50 Prozent des Umsatzes stammen bereits aus dem Markt, mit einem Wachstum von über 1.000 Prozent jährlich. Parallel baut VisioLab seine internationale Präsenz weiter aus und erschließt zusätzliche Märkte in Europa und Ozeanien.
Expansion und Teamaufbau in Planung
Ein Teil der Finanzierung fließt in den Ausbau des US-Geschäfts, das künftig von Boston aus gesteuert wird. Gleichzeitig investiert das Unternehmen in Produktentwicklung und den Ausbau seines Teams. Die Mitarbeiterzahl soll von aktuell rund 25 auf etwa 40 steigen, ergänzt durch neue Führungskräfte mit Erfahrung bei Unternehmen wie Klarna, SumUp und Google.

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