Vulcan Energy Resources schließt Vertrag mit Renault

Bis zu 17.000 Tonnen Lithium sollen pro Jahr an Renault gehen, damit der Automobilhersteller seine Modelle elektrisch betreiben kann. Das Start-up Vulcan Energy Resources hat dafür einen Fünfjahresvertrag mit dem Autobauer abgeschlossen.

Vulcan Energy Resources hat in den letzten Wochen gleich dreimal den Stift gezückt und Verträge mit LG Chem, dem Automobilhersteller Stellantis und jetzt mit der Renault Group unterschrieben. Damit liefert Vulcan Energy Resources ab 2026 zwischen 6.000 und 17.000 Tonnen Lithium an den Autokonzern, der Fünfjahresvertrag ist verlängerbar. Die Franzosen wollen, dass 90 Prozent ihrer Modelle bis 2030 vollelektrisch betrieben werden und sichert sich nun Material für seine Batterien.

Vulcan Energy Resources hat ein Verfahren zur Gewinnung von Lithium entwickelt, dass ohne CO2-Ausstoß auskommt: Durch einen geothermischen Ansatz gewinnt das Karlsruher Start-up Lithium aus Thermalwasser in unterirdischen Lagerstätten, die Wärme wird für die Stromerzeugung genutzt. So ist Vulcan Energy Resources nicht auf externe Energielieferungen angewiesen. Das Lithium wird extrahiert, das Wasser fließt zurück in die Tiefen. Bis 2024 sollen zwei Anlagen in Deutschland mit einem Volumen von 15.000 Tonnen dafür entstehen, ab 2025 sind drei weitere geplant, die 40.000 Tonnen Lithium gewinnen sollen.

Das von Francis Wedin und Horst Kreuter gegründete Start-up will ab 2026 kommerziell liefern. Derzeit ist die Nachfrage durch Automobilhersteller sehr groß, sagte Wedin dem Handelsblatt. Die Übernahme anderer Projekte und ein möglicher Börsengang stehen im Raum, so Wedin. 

"Es ist wichtig, dass wir mit Unternehmen zusammenarbeiten, die unser Ethos der Nachhaltigkeit teilen. Die Renault Group ist ein Pionier im Bereich der elektrischen Fahrzeuge mit der erfolgreichen Einführung von wirklich erschwinglichen Massenmarktmodellen“, sagt Geschäftsführer Wedin zur Vertragsunterzeichnung mit Renault. 


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