Vulcan Energy strebt an die Börse

Das Lithium-Start-up ist bereits in Australien notiert. Nun will das Unternehmen auch auf das Frankfurter Parkett.

Das Karlsruher Start-up Vulcan Energy will an die Frankfurter Börse, berichtet das Handelsblatt. Bisher ist nur der Mutterkonzern in Australien an der Börse notiert. Mit der geplanten Doppelnotierung will das Start-up sein internationales Engagement erweitern, sagte der Chef Francis Wedin dem Handelsblatt

Vulcan Energy will Lithium aus Thermalwasser aus der Tiefe des Oberrheingrabens bergen. Bis 2024 will Vulcan Energy durch zwei Anlagen so 150.000 Tonnen Lithium produzieren – und zwar CO2-frei. Bis Ende diesen Jahres soll eine Testanlage entstehen. Schon jetzt hat das Start-up drei große Abnehmer gefunden. Sowohl LG, Stellantis als auch Renault wollen das deutsche Lithium kaufen, welches sie für die Herstellung von Batterien benötigen. Bisher werden 80 Prozent des weltweiten Lithiums aus nur drei Ländern – Chile, Australien und Argentinien – gefördert. 

Mit dem Börsengang will Wedin vor allem europäische Investoren ansprechen. Die Lithium-Produktion ist aufwendig und sehr teuer. Allein für die erste Stufe der kommerziellen Produktion benötigt Vulcan Energy 700 Millionen Euro. Damit könnten die Karlsruher 15.000 Tonnen jährlich fördern.


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