Warum hast du dein Start-Up gegründet, welches Problem sprichst du an und wie löst du es?

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Wir haben Canostix mit dem Ziel gegründet, einen Bluttest für die Krebsvorsorge zu entwickeln, der so bequem und kosteneffizient ist, dass er überall auf der Welt und auf allen Ebenen der Gesellschaft angewendet werden kann.

Heutzutage gibt es Krebsvorsorgeuntersuchungen nur für sehr wenige Krebsarten und die Compliance der Patienten bezüglich dieser zeitgenössischen Tests liegt bei weniger als 50%. Da diese Krankheit so aggressiv ist und eine universelle Heilung noch Jahrzehnte entfernt ist, ist die Früherkennung der Schlüsselfaktor zum Überleben. Unser Test wird in der Lage sein, die häufigsten Krebsarten in einem frühen Stadium zu erkennen und zu unterscheiden, wenn sie schon heute geheilt werden können.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Canostix zu gründen ?

Das dringende Bedürfnis der Gesellschaft nach einem bequemen Krebstest und die Möglichkeit, ihn in einem Bruchteil der Zeit zu realisieren, die die Wissenschaft dafür benötigen würde. Während meines Doktoratsstudiums auf dem Gebiet der Krebsdiagnostik bin ich auf die Spektroskopie gestoßen und habe das Potential dieser Technologie gesehen. Dies kombiniert mit unserem breiten Netzwerk in Indien schafft perfekte Synergien für eine schnelle klinische Übersetzung.

Was ist das Besondere an deinem Geschäftsmodell, was machst du anders?

Wir verwenden eine hochsensible Technologie, die normalerweise in der Qualitätskontrolle eingesetzt wird, und nutzen sie neu, indem wir maschinelles Lernen nutzen, um sie in erstklassige Krebsvorsorgegeräte zu verwandeln.

Welches waren die größten Herausforderungen, die ihr am Anfang überwinden musstet?

Wir sind immer noch dabei, die größte Herausforderung zu meistern, nämlich eine beträchtliche Geldsumme aufzubringen, um ein Projekt in einem sehr frühen Stadium im Bereich MedTech/Diagnostik zu finanzieren, mit einem technologischen Ansatz, von dem kaum jemand je gehört hat.

Was war der wertvollste Rat, den dir jemand während deiner Gründungsphase gegeben hat?

Mein bester Freund Jonathan: "Tu es einfach!"

Was war dein bisher größter Erfolg?

Die Etablierung von Forschungskooperationen, die es uns ermöglichen, diesen Test zu einem Bruchteil der Zeit und der Kosten zu entwickeln, die bei der Entwicklung medizinischer Technologien anfallen.

Was ist dein größtes Bedürfnis/deine nächste Herausforderung?

Zu zeigen, dass unser Testverfahren über jeden Zweifel erhaben ist. Bisher haben wir und eine Vielzahl von Forschungsgruppen weltweit in Proof-of-Concept-Studien gezeigt, dass dieser Ansatz ein immenses Potenzial hat, der Massen-Screeningtest der Zukunft zu werden. Jetzt ist es an der Zeit, groß angelegte Studien durchzuführen, um zu zeigen, dass diese Technologie reif für die klinische Übersetzung ist.

Warum bist du auf der Startbase?

Unser Hauptziel im Moment ist natürlich, Investoren für unsere Seed-Runde zu finden. Wir sind jedoch immer daran interessiert, Gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen zu sprechen.

Was würdest du anderen Gründern empfehlen?

Da wir uns selbst in ein Feld wagen, das für Start-ups sehr ungewöhnlich ist, möchten wir andere Gründer ermutigen, über das hinaus zu schauen, was vor ihnen liegt und sich mit Märkten auseinanderzusetzen, die sich mit großen Kundenbedürfnissen beschäftigen. Es gibt großartige Köpfe mit noch besseren Ideen in Bereichen, in denen es traditionell keinen unternehmerischen Ansatz gibt - innovativ, dynamisch und abenteuerlustig zu sein -, die von der Kreativität und Energie von Neugründern sehr profitieren würden.

Wo habt ihr euch kennengelernt?

Universität und persönliche Kontakte.

Was ist seit deiner Gründung wirklich schief gelaufen?

Jeden Tag geht irgendetwas schief, zum Glück ist bis jetzt nichts wirklich schief gelaufen, alles dauert nur viel länger als geplant.

Nehmen wir an, du bist für einen Tag regierender Bürgermeister von Berlin, was würdest du ändern?

Eine Drehscheibe für internationale Forschungszusammenarbeit einrichten, die sich mit den dringendsten Problemen der Gesellschaft befasst - Klimawandel/erneuerbare Energie, körperliche und geistige Gesundheit, Bildungssystem, Urbanisierung, Recycling, etc.


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