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claimBuddy

Maria Müller
Maria Müller
Mar '19

Warum habt ihr euer Start-Up gegründet, welches Problem sprecht ihr an und wie löst ihr es?

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Im Zuge der Digitalisierung steht die Versicherungsbranche vor großen Herausforderungen. Gegenwärtig werden Ansprüche für den Versicherungsnehmer hauptsächlich über Papier- oder PDF-Formulare und eventuell Online-Eingabemasken eingereicht, die komplex und schwer verständlich sind.

Unser interaktiver Chatbot stellt nur die nötigsten Fragen, um den Schaden schnell und verständlich zu erfassen. Der Versicherungsnehmer kann Fotos des Schadens oder entsprechende Dokumente hochladen. Anschließend bewerten wir den Schaden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (insbesondere Bilderkennung). Nach erfolgreicher Bewertung des Geldwertes erhält der Versicherungsnehmer einen Auszahlungsvorschlag mit dem Ziel, den Schaden sofort zu regulieren.

Neben der Bilderkennung nutzen wir weitere Technologien, wie z.B. die Standortbestimmung (Google Maps) und die Analyse von Wetterdaten, um die Plausibilität des Schadens zu prüfen. Wir können die Daten in verschiedenen Ausgabeformaten wie PDF, XML, BiPro als E-Mail-Anhang generieren und an den Versicherer versenden oder unsere Lösung in die firmeneigene Versicherungssoftware integrieren.

Wie kamt ihr auf die Idee, euer Start-Up zu gründen?

Unser CEO Amin hatte einen Schaden, der ziemlich komplex zu melden war und dann mehrere Wochen dauerte, um ihn zu regulieren. Er war der Meinung, dass dieser Prozess durch die Digitalisierung viel schneller vonstatten gehen sollte.

Was ist das Besondere an eurem Geschäftsmodell, was macht ihr anders?

Durch den Einsatz von claimBuddy profitieren sowohl die Versicherungsnehmer als auch die Versicherungsgesellschaften. Der Versicherungsnehmer profitiert von einer Zeitersparnis von bis zu 99 Prozent. Durch claimBuddy ist es möglich, den Schaden innerhalb weniger Minuten zu melden und vollständig zu dokumentieren, sowie den Schaden zu regulieren. Gegenüber dem Standardprozess entfallen weitere Korrespondenz und Nachfragen bei fehlenden Unterlagen. Heute müssen diese Anträge vom Vermittler oder einem Mitarbeiter per E-Mail gestellt werden. Dadurch erhält der Versicherungsnehmer sein Geld schneller und seine Zufriedenheit steigt.

Die Versicherungen sparen Kosten durch die Automatisierung der Prozesse. Die automatisierte Schadensmeldung und -regulierung ermöglicht erfahrungsgemäß Einsparungen von bis zu 20-30 Minuten pro Schadensfall. Diese Zeitersparnis kann auf die entsprechenden Schadensbeträge skaliert werden. Außerdem ist unsere Lösung bei Großereignissen, die viele Schäden auf einmal verursachen, leicht auf die Anforderungen der Versicherer skalierbar.

Was war der wertvollste Rat, den euch jemand während eurer Gründungsphase gegeben hat?

In der sehr frühen Phase hat uns unser Investor gesagt, dass wir immer unserem Mumm vertrauen sollen, bevor wir schwierige Entscheidungen treffen. Das war ein ziemlich guter Ratschlag und mittlerweile ist er unser Investor.

Was war bisher euer größter Erfolg?

Wir konnten eine deutsche Versicherungsgesellschaft aus Hannover als unseren ersten Kunden gewinnen.

Was die nächste Herausforderung für Euch?

Nach dem erfolgreichen Einstieg in den deutschen Markt planen wir die Expansion auf den europäischen Markt, indem wir mit dem deutschsprachigen Raum in Deutschland, der Schweiz und Österreich beginnen. Die Expansion ist frühestens für das Jahr 2020 geplant.

Wo habt ihr euch kennengelernt?

Amin und Christoph haben sich am Institut für Risiko und Versicherung der Leibniz Universität Hannover kennengelernt. Amin war Werkstudent und verantwortlich für den IT-Support am Institut und Christoph war Forscher. Wir trafen unser drittes Teammitglied, Christian, bei einem Lean Startup Wettbewerb Ende 2016 in Hannover. Alles in allem sieht unser Team die Vielfalt unserer Fähigkeiten und Fertigkeiten als eine große Chance, den langfristigen Erfolg von claimBuddy zu etablieren.

Wo siehst du dein Startup in 3 Jahren?

claimBuddy wird in Europa sehr bekannt sein und von 5-10 Prozent der Versicherungsgesellschaften genutzt werden.

Habt ihr eine Bürokatze/Hund/Schildkröte...?

Unser Mitgründer Christoph hat einen süßen kleinen Hund namens Joey. Er ist ein integraler Bestandteil unseres Teams, verantwortlich dafür, dass er gute Laune im Büro verbreitet und auch dafür, dass wir regelmäßig aus dem Büro kommen, um mit ihm spazieren zu gehen.

Wenn euch ein Investor 500.000 Euro geben würde, was würdet ihr mit dem Geld machen?

Die 500.000 Euro werden verwendet, um die Produktentwicklung zu finanzieren und unsere KI zu verbessern, insbesondere den Schadenprüfungsmechanismus und den Bewertungsalgorithmus, um claimBuddy für Versicherungsnehmer und Unternehmen vorteilhafter und komfortabler zu machen.


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