Warum habt ihr euer Start-Up gegründet, welches Problem sprecht ihr an und wie löst ihr es?

Für viele innovative Anwendungsfälle wie autonome Fahrzeuge oder intelligente Städte werden riesige Mengen an Kameradaten benötigt. Dies wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre auf - besonders da die Gesichtserkennungstechnologie immer fortschrittlicher wird. Da Unschärfe bei der Analyse und beim maschinellen Lernen nicht funktioniert, haben wir Deep Natural Anonymization entwickelt. Unsere Software generiert künstliche Objekte wie Gesichter und Nummernschilder, um sowohl den Schutz der Privatsphäre als auch die Analyse und KI zu ermöglichen.

Wie kamt ihr auf die Idee, euer Start-Up zu gründen?

Wir arbeiteten an Computer Vision Lösungen zur Verbesserung von Kameras und benötigten öffentlich aufgezeichnete Trainingsdaten. Aber mit GDPR war dies nicht einfach zu bekommen und wir sahen eine große Chance, das erwähnte Problem zu lösen: entweder brauchbare Daten oder Privatsphäre zu haben. Es wurde sehr schnell klar, dass dies ein großes Problem ist, mit dem viele Unternehmen konfrontiert sind.

Was ist das Besondere an eurem Geschäftsmodell, was macht ihr anders?

Wenn wir heute über KI und Startups sprechen, denken die meisten Leute, dass die Datenschutzbestimmungen für uns in Europa ein Problem darstellen. Wir haben die beiden Themen kombiniert, um etwas Neues zu schaffen - eine Datenschutzlösung, die auf KI basiert. Unsere Lösung ist eine der ersten kommerziellen Anwendungen weltweit, die auf generativen neuronalen Netzen basiert.

Was war bisher euer größter Erfolg?

Abgesehen davon, dass wir eine Datenschutzlösung entwickelt haben, die es Unternehmen ermöglicht, Kameradaten mit mehr sozialer Verantwortung zu verarbeiten, war es für uns großartig, von Nvidia zum "Europe's Hottest AI Startup" ernannt zu werden!

Was die nächste Herausforderung für Euch?

Da wir vor kurzem eine Finanzierungsrunde mit mehreren Millionen Euro abgeschlossen haben, ist unser größter Bedarf derzeit, hervorragende Leute zu finden, die unser vielfältiges Team verstärken und Brighter AI auf die nächste Stufe bringen.

Was würdet ihr anderen Gründern empfehlen?

Wenn du eine große Chance erkennst, solltest du hart daran arbeiten, egal wie verrückt es sich am Anfang anhört. Auch der soziale Einfluss ist wichtig!

Wo habt ihr euch als Team kennengelernt?

Unsere Gründer Marian und Patrick lernten sich während eines autonomen Fahrertreffens kennen, das Patrick initiiert hat. Danach arbeiteten sie zusammen im Inkubator der Automobilfirma HELLA, wo Brighter AI ausgegründet wurde.

Wo seht ihr euer Startup in 3 Jahren?

Mit der jüngsten Finanzierung wächst das Team nun schnell auf mehr als 30 Mitarbeiter an. Was die Kunden betrifft, so expandieren wir über unseren ersten Fokus: "Vertikal Automotive" hinaus in Bereiche wie den öffentlichen Verkehr. In 3 Jahren wollen wir als Standard für die Bilddatenerfassung in der Öffentlichkeit anerkannt sein. Außerdem könnten wir ein Satellitenbüro haben - höchstwahrscheinlich in den USA, wo die Datenschutzbestimmungen nächstes Jahr strenger werden.

Habt ihr eine Bürokatze / Hund / Schildkröte...?

Eine Schildkröte klingt toll! Aber im Moment sind die gelegentlich besuchenden Eichhörnchen auf unserer Terrasse genug Unterhaltung.

Wer ist das Superhirn in eurem Team und was ist seine Supermacht?

Neben unserer KI gibt es eine Menge menschlicher Superhirne in unserem Team. Wenn du eines hast, bewirb dich bitte unter: brighter.ai/jobs ;)


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