Grover will offenbar an die Börse

Einem Medienbericht zufolge könnte ein klassischer Börsengang oder aber ein Spac für das Start-up anstehen, das sein Geld mit der Vermietung von Elektronik verdient. 

Das Berliner Start-up Grover will offenbar den Sprung aufs Börsenparkett wagen. Das berichtet das Finanzportal Finance Forward und spekuliert, das sowohl ein klassischer Börsengang als auch ein Spac für den Elektronik-Vermieter aus Berlin in Frage kommt. 

Bei einem Spac sammelt ein Manager zunächst Geld von Investoren ein, das dann in einer leeren Börsenhülle liegt. Kauft diese Hülle ein Unternehmen, fusionieren beide: Das Unternehmen springt an die Börse und bekommt dafür das Geld der Investoren. Die wiederum bekommen Anteile am Unternehmen, wenn sie nicht vorzeitig aus dem Deal ausscheiden. Zuletzt war beispielsweise das deutsche Flugtaxiunternehmen Lilium so an die Börse gegangen

Das Geschäftsmodell von Grover ist das einer ganz normalen Vermietungsfirma für Elektronik. Die Kunden bezahlen eine monatliche Rate und bekommen dafür beispielsweise einen Laptop, den sie nach einigen Monaten oder Jahren wieder zurückgeben. Um dieses Geschäft zu finanzieren, muss das 2015 gegründete Start-up die Geräte aber erst vorfinanzieren, was viel Geld verschlingt. 

Ein Börsengang – auf welche Art auch immer – würde dem Unternehmen Geld einbringen, das es dann wiederum in Wachstum durch neue Geräte stecken könnte. Erst im Juli hatte das Start-up seine Series-B-Finanzierungsrunde noch einmal erweitert und kam so auf 100 Millionen Euro an investiertem Kapital. Insgesamt dürfte ein neunstelliger Betrag in das Start-up geflossen sein. 


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