So läuft offenbar das Geschäft beim Unternehmen Solarisbank

Das Fintech nahm einem Medienbericht zufolge im Geschäftsjahr 2020 mehr im Provisions- als im Zinsgeschäft ein, am teuersten sind seine Beschäftigten.

Viele Fintechs, die keine eigene Banklizenz haben, landen häufig beim Anbieter Solarisbank. Kunden sind unter anderem Trade Republic, Bison und Tomorrow. Die Portale Finanzszene und Finance Forward konnte nun Einblick in den vorläufigen Geschäftsbericht erhalten. 

Daraus geht hervor, dass der Banking-Anbieter im vergangenen Geschäftsjahr Erlöse aus dem Zins- und Provisionsergebnis auf 21,8 Millionen Euro gesteigert und damit mehr als verdoppelt hat. Das zeigt sich vor allem bei den Provisionen: Dem Aufwand über 7,6 Millionen Euro steht ein Erlös von 26,1 Millionen Euro gegenüber. Das Start-up verdiente damit nach Berechnungen pro Konto im Schnitt 27 Euro im Jahr, wie beide Magazine berichten.

Das Zinsgeschäft ist hingegen offenbar von sechs Millionen auf 3,3 Millionen Euro abgesackt. Das sah früher anders aus: 2018 und 2019 überstiegen die Zinserträge noch die Provisionserträge. Neben den Provisionen verdiente das Fintech wohl an sonstigen Erträgen, die 8,6 Millionen Euro ausmachen. Darin fällt die aktivierte Eigenleistung als größter Punkt mit 5,2 Millionen Euro. Am teuersten ist für das Unternehmen offenbar das Personal: Insgesamt haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Fintech 26,5 Millionen Euro gekostet. 

Neben dem vorläufigen Bericht gibt es auch andere News vom Fintech: Die ukrainische Tochter der Berliner eröffnet ein Tech-Hub, um neue Talente zu gewinnen. „Wir glauben, dass der ukrainische Markt das ideale Umfeld für den Ausbau unseres Tech-Teams bietet, und wir sind stolz darauf, dass bereits 50 Kolleginnen und Kollegen in unserem neuen Hub arbeiten”, sagt CTO Hima Mandali.


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