Internationaler Währungsfonds über Kryptowährungen besorgt

Durch den Handel mit Digitalwährungen sei das Geld der Verbraucher in Gefahr. Außerdem öffne die Technologie der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung Tür und Tor.

Der Internationaler Währungsfonds (IWF) hat sich wegen Kryptowährungen besorgt gezeigt, wie der US-amerikanische Wirtschaftskanal CNBC berichtet. Verbraucher seien gefährdet. Eines der Probleme bestehe darin, dass viele der Personen und Finanzinstitute, die mit Digitalwährungen handeln, „starke operative, Governance- und Risikopraktiken fehlen“. In diesem Bereich gebe es „unzureichende Offenlegung und Aufsicht“.

CNBC zitiert außerdem den Vorsitzenden der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA Charles Randell. Auch dieser ist besorgt: „Wir wissen einfach nicht, wann oder wie diese Geschichte enden wird, aber – wie bei jeder neuen Spekulation – kann sie nicht gut enden.“ Man wisse noch nicht, was über einen vollständigen Finanzzyklus hinweg passieren werde.

Doch nicht nur das Geld von Verbrauchern sei durch Kryptowährungen in Gefahr, glaubt der Internationale Währungsfonds. Er spricht auch von Sicherheitsrisiken. Der Handel öffne „der Geldwäsche sowie der Terrorismusfinanzierung ungewollte Türen“. Außerdem könne es einige Datenlücken geben.

Jedoch bieten Kryptowährungen auch einige Vorteile. Der IWF ist der Meinung, dass mithilfe von gut koordinierten Maßnahmen sichergestellt werden soll, dass diese Vorteile erhalten bleiben und Schwachstellen beseitigt werden. Das Thema Kryptowährungen betrifft unzählige Menschen auf der ganzen Welt, die in diese investiert haben. IWF-Daten zeigen: Alle Krypto-Vermögenswerte überstiegen im September die Marke von zwei Billionen US-Dollar. Das entspricht gegenüber Anfang 2020 einem Anstieg um das zehnfache.

Die jüngsten Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds könnte auch viele Investoren und Sparer aus Deutschland hellhörig machen. Bei bekannten deutschen Neobrokern, Fintechs, und Co. handeln viele Verbraucher mit Kryptowährungen und investieren in diese Werte. Möglich ist dies beispielsweise bei den Neobrokern Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net Zero. Beliebte deutsche Krypto-Börsen sind unter anderem die Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX) und die Krypto-App der Börse Stuttgart Bison. Unter anderem der Service Justtrade der Hamburger Sutor Bank, die Berlin Krypto-Bank Nuri (in Kooperation mit der Solarisbank) oder der Anbieter Bitcoin.de bieten Kryptohandel an.


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