Biontech und Pfizer wollen bis Ende des Jahres 2,5 Milliarden Impfdosen produzieren

Das Mainzer Start-up hat seine Geschäftszahlen für 2020 vorgelegt: Der Umsatz lag bei 482 Millionen Euro, die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen auf 645 Millionen Euro.

Wenn es einen Gewinner dieser Corona-Pandemie gibt, dann sind es Pharmakonzerne wie das Mainzer Unternehmen Biontech, das mit dem amerikanischen Konzern Pfizer den ersten Impfstoff auf mRNA-Basis  gegen das Covid-19-Virus entwickelte. Jetzt hat Biontech die Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. 

Der Umsatz stieg um 374 Millionen Euro auf 482 Millionen Euro an, darin fließen vor allem erste Zahlungen für die vereinbarten Lieferungen des Impfstoffes ein. Das wird auch die kommenden Jahre für die Mainzer ein Schwerpunkt bleiben: „Wir werden uns weiterhin auf Innovationen im Bereich der COVID-19 Forschung fokussieren“, sagt Ugur Sahin, CEO von Biontech. Und erklärt weiter: „Wir sehen eine enorme Chance darin, Einnahmen aus unserem COVID-19-Impfstoff in die Forschung zu reinvestieren.“ Neben der Entwicklung des Corona-Impfstoffes arbeitet Biontech vor allem an verschiedenen Immuntherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten und Krebs. In der Onkologie laufen aktuell 14 Studien mit 13 möglichen Therapien, noch 2021 rechnet das Start-up mit neuen Ergebnissen.

Biontech kündigte an, die Anzahl der bis Ende 2021 gelieferten Impfdosen weltweit auf 2,5 Milliarden hochschrauben zu wollen. Bis Mitte März 2021 wurden 200 Millionen Dosen ausgeliefert, unterzeichnet hat Biontech mit seinem Kooperationspartner Pfizer die Lieferung von bisher 1,4 Milliarden Bestellungen. Die Europäische Kommission hat ursprünglich für die EU 500 Millionen Dosen an Impfstoff vereinbart, mit der Option auf weitere 100 Millionen Dosen.


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