Bewerbungsphase für Digital Female Leader Award läuft

Noch bis zum 26. Juli können sich Gründerinnen, Expertinnen und andere kreative Frauen online um den Preis bewerben. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt die 18 Gewinnerinnen  aus.

Frauen sind in der Digitalwirtschaft unterrepräsentiert, das zeigen immer wieder Studien, unter anderem auch der „Female Founders Report“ von Startbase. Nur 11,9 Prozent der Start-up-Gründer waren 2020 weiblich. Besonders in Boombranchen wie Finanz- und Versicherungswesen oder ITK sind die Anteile noch geringer. Ein Grund dafür: Nur wenige Frauen haben prominente Positionen inne, sei es als Gründerin, CEO oder anderweitig präsentes Gesicht.

„Männer sind sichtbar, Frauen sind fleißig“, fasst Tijen Onaran das Missverhältnis zusammen, das ihrer Meinung nach besteht. Onaran, seit Jahren eine der prominentesten Vorkämpferinnen für mehr Diversität und Gleichberechtigung in der Start-up-Welt, hat deswegen 2018 den Digital Female Leader Award ins Leben gerufen. In 18 Kategorien, von Digital Leadership über Fintech bis zu Sustainability, sollen mit diesem Preis Frauen geehrt werden, die eine Vorbildfunktion innehaben. „Dabei geht es nicht ausschließlich um Frauen, die in Führungspositionen sind“, so Onaran, deren Firma Global Digital Women den Preis organisiert.

Bis zum 26. Juli läuft noch die Bewerbungsphase für die diesjährige Ausgabe des Awards. Mögliche Kandidatinnen können sich selbst bewerben, aber auch von anderen vorgeschlagen werden. Der Preis ist dabei nicht auf Deutschland beschränkt. „2020 erreichten uns über 850 Bewerbungen und Nominierungen – und das aus 19 Ländern“, erzählt Onaran. 

Die Auswahl über die Gewinnerinnen trifft eine hochkarätig besetzte Jury, zu der unter anderem die Schauspielerin Thelma Buabeng, die ehemalige Bundesjustiz- und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und die TU-München-Professorin und Multiaufsichtsrätin Ann-Kristin Achleitner gehören.

Die Siegerinnen werden dann im Rahmen der „Journey to Diversity“ über mehrere Tage verteilt bekanntgegeben und prominent vorgestellt. „Wir bringen Gründerinnen und Gestalterinnen mit dem DFLA auf die verdiente Bühne! Sichtbar für alle!“, bekräftigt Tijen Onaran.

Die Kategorien und Vorjahressiegerinnen im Überblick:

Career (Pamela Mkhize, Head of Africa Digital Solutions, Enel Green Power)

Digital Leadership (2020 nicht vergeben)

Digital Transformation (Phantian Zuesongdham, Leiterin Digital and Business Transformation  und Leiterin smartPort-Programm-Management, Hamburg Port Authority)

Diversity (Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin, Allbright-Stiftung)

Entrepreneurship (Janina Mütze, Gründerin & Geschäftsführerin, Civey)

FinTech/Money (Christine Kiefer, CEO und Gründerin, RIDE Capital)

Global Hero (Mali M. Baum, CEO & Gründerin, WLounge & Magda Group)

Health (Raman Saggu, Mitgründerin und CEO, Burnie)

Innovation (Sibongile Mongadi, Gründerin, Uku’hamba)

IT-Tech (Anke Odrig, Geschäftsführerin, Little Bird)

Legal (Leah Molatseli, Mitgründerin und CEO, Lenoma Legal)

Lifestyle (Stella-Oriana Strüfing, CEO & Mitgründerin, Laori Drinks)

Mobility (Carolin Holland, Mobility Intrapreneurin, SSB Schweizerische Bundesbahnen)

New Work (Helia Burgunder, Chief Customer Officer, UPC Schweiz)

Purpose Communications (2020 nicht vergeben)

Social Hero (Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin, HateAid)

Sustainability (Hannah Helmke, Mitgründerin und Geschäftsführerin, right. based on science)

Publikumspreis (Laura Lewandowski, Journalistin und Storyteller)

Startbase ist Medienpartner des Digital Female Leader Awards 2021.


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