Zukunftsfonds der Bundesregierung nimmt Form an

10 Milliarden Euro will die Bundesregierung in die Hand nehmen, um Start-ups zu unterstützen. Jetzt werden erste Pläne für den Fonds öffentlich.

Der geplante Zukunftsfonds wird endlich konkret. Die Bundesregierung stellt ihre Pläne für den 10 Milliarden Euro teuren Investitionstopf vor. Die Summe wird dabei auf zwei Säulen aufgeteilt.

Zum einen werden zwei neue Fonds gegründet. Ein neuer KfW Capital Dachfonds wird mit einer Milliarde Euro ausgestattet. Dieser soll Start-ups bei größeren Finanzierungsrunden unterstützen, damit sie zukünftig nicht mehr auf ausländische Investoren angewiesen sind. Investiert wird nach dem Wasserfall-Modell: Das Geld wird über Unterfonds an die Start-ups ausgezahlt. So lässt sich das Risiko minimieren. Der zweite Fonds ist ein Deeptech-Fonds für bahnbrechende Technologien. Hier können sich vor allem Start-ups freuen, die sich beispielsweise mit Künstlicher Intelligenz oder Biotech beschäftigen – Branchen, in denen es in der Regel lange dauert, bis schwarze Zahlen geschrieben werden. 

Die zweite Säule ist schon länger im Gespräch und war bereits im November ein Thema im Haushaltsausschuss: Ein Teil des Geldes fließt in bestehende Investitionsmöglichkeiten des Staates, zum Beispiel in die KfW, den Europäischen Investitionsfonds oder den High-Tech Gründerfonds.

Der Start-up-Beauftragte der Bundesregierung Thomas Jarzombek (CDU) spricht von einem „Riesen-Schlag“ nach vorne. „Das ist das größte, was es überhaupt in Europa gibt.“ Das Geld wird ab kommendem Jahr über zehn Jahre ausgezahlt. Jarzombek hofft, dass von privaten Venture-Capital-Investoren noch einmal zwanzig Milliarden Euro dazugegeben werden. Insgesamt könne sich die Investitionssumme Deutschlands damit auf 60 Milliarden Euro erhöhen. Das Staatsgeld solle nicht blind verteilt werden. Jarzombek geht von einer bis zu zweistelligen, hohen Rendite aus. „Wir verdienen hier Geld für die Steuerzahler.“


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